Das OHG - eine MINT-Schule

Was ist MINT?

M =  Mathematik

I =  Informatik                             

N =  Naturwissenschaften

T =  Technik

Das OHG ist seit 2001 MINT-Excellence-Center, eine Auszeichnung, die die Siemens-Stiftung an Schulen vergibt, die sich in herausragender Weise mathematisch-naturwissenschaftlich engagieren. Der MINT-EC-Status muss in einem anspruchsvollen Verfahren alle zwei Jahre erneut zertifiziert werden.

Welche MINT-Aktivitäten gibt es am OHG?

Naturwissenschaftliches Profil

Wettbewerbe

Gymnasiasten unterrichten Grundschüler

Kooperationspartner

 

MINT-EC-Zertifikat

Seit 2017 vergibt das OHG an Schülerinnen und Schüler mit besonderem Engagement und herausragenden Leistungen in den MINT-Fächern mit dem Abitur zusammen das bundesweit einheitliche und anerkannte MINT-EC-Zertifikat.

Weitere Infos.

Ansprechpersonen sind:

Frau Aßmann, Herr Groß, Herr Matthes und Herr Irmer.

 

MINT-Aktivitäten 2018

Touchdown auf dem Mars (02.12.2018)

3… 2… 1…

... Touchdown auf dem Mars!

Gebannt verfolgen etwa 350 Augenpaare die Live-Übertragung vom Kontrollzentrum der NASA: „Der Mars-Lander hat sich jetzt vom Orbiter abgekoppelt“, lässt die Sprecherin wissen – und damit beginnen sechs Minuten Zitterpartie. Eingreifen kann jetzt niemand mehr: Der Mars ist so weit von der Erde entfernt, dass die lichtschnellen Radiosignale länger hierher brauchen als die Landung selbst.

Doch es geht alles gut: Der InSight-Lander ist heil auf dem roten Planeten gelandet, die Kamera funktioniert, erste einwandfreie Bilder werden auf der Erde empfangen. Das ist alles andere als selbstverständlich – von den Missionen, die die Menschheit bisher zum Mars gesendet hat, ist bislang nur jede dritte geglückt. 

Und so ist die Erleichterung an diesem Abend groß, hier im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen. Die Forscherinnen und Forscher haben selbst wissenschaftliche Geräte für diese Mission mitentwickelt, bei denen es um die Geologie des Mars geht. Einst war unser Nachbarplanet von Ozeanen bedeckt und hatte eine dichtere Atmosphäre: Was ist aus ihnen geworden, wann und wie schnell?

Die Astronomie-AG ist an diesem Abend mit einem gut besuchten Stand dabei. Die Fragebögen fürs Preis-Quiz gehen schnell aus – kein Wunder, als erster Preis winkt das Brettspiel "Terraforming Mars", das freundlicherweise die Göttinger "Spieleburg" gestiftet hatte (herzlichen Dank!). Die Kooperation mit dem MPS klappt reibungslos, und schnell sind weitere Bögen ausgedruckt.

Bereits in den Wochen vor der Landung hatten die Schülerinnen und Schüler Vorträge zum Mars besucht – oft zusammen mit Mitgliedern der beiden WPUs „Astrobiologie“ und anderen Interessierten. Viele sind mit dem Mars jetzt auch persönlich verbunden: Der Lander hat auch eine kleine Plakette mit den Namen einiger Millionen Mars-begeisterter Erdlinge zur Lava-Ebene "Elysium Planitia" getragen.

Vielleicht bleibt’s nicht beim Namen? Die Frage ging dem einen oder anderen AG-ler durch den Kopf, als wir den Film "Aufbruch zum" Mond“ gesehen hatten. Vor fast fünfzig Jahren betrat der erste Mensch den Mond, vor 46 Jahren der letzte – und seither haben Menschen die Erde nicht weiter als ein paar hundert Kilometer weit verlassen. Soll man den Mars besuchen? Gar besiedeln? Was bringt das an Vorteilen? Was ist, wenn es dort bereits Leben gibt? Das sind Fragen, denen sich die Astro-AG auf vielen Wegen nähert: Vorträge besuchen, Filme anschauen, spielerisch oder mit den Mitteln der Physik.



Apropos Vorträge: Bereits am Donnerstag, den 27.9.2018, machte sich ein Teil der Astro-AG von OHG, MPG und FKG nach unserem allwöchentlichen Treffen am OHG auf den Weg zum Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) hier in Göttingen. Dort fand nämlich die erste Veranstaltung "Marsforschung – Was soll das?" aus der Vortragsreihe "Sehnsuchtsplanet Mars" statt, in welcher MPS-Forscher Doktor Fred Goesmann mit viel Humor, gut verständlicher Sprache und fachlicher Kompetenz in das Thema einführte. Er untermalte dies nicht nur mit einer strukturierten PowerPoint samt Bildern und Stichpunkten, sondern auch mittels hilfreicher Beispiele und Vergleiche. So wurde dem Publikum etwa der Masseunterschied eines Körpers auf dem Mars und der Erde durch zwei eigens hergestellte Metallblöcke vor Augen geführt. Ergänzend flossen noch einige Fun-Facts ein: Wusstet ihr zum Beispiel, dass es Armbanduhren gibt, bei denen ein Tag die Länge eines Marstages anstatt eines 24-Stunden-Erden-Tages hat?

Nach dem gut besetzten, etwa 45-minütigen Vortrag folgten noch Fragen von Zuhörern jeden Alters, natürlich auch aus unserer Astro-AG.

Am Ende machte Herr Rauch mit uns und ein paar anderen interessierten Zuhörern einen Abstecher zum Modell des Saturnmondes Enceladus und erzählte zudem von den ihm ähnlichen Jupitermond Europa und dem Saturnmond Titan.

Ein unterhaltsamer und gelungener Ausflug für uns alle, herzlichen Dank!

Text von Cecilia Patek und A. P. Rauch (RCA), Bilder: privat, z. T. NASA



 

Astro-AG (18.10.2018)

Riesensterne und Geisterteilchen

(rca.)Winzig, schnell und geisterhaft – die Rede ist von Neutrinos. Unsichtbar sind diese Elementarteilchen, und fast nicht zu messen: 100.000.000.000.000 von ihnen durchfliegen jeden Menschen in jeder Sekunde – ungehindert. Vielleicht eines in unserem Leben wird von unserem Körper aufgehalten. Der Rest fliegt weiter durchs Universum – die meisten, seit sie in den ersten Minuten des Universums entstanden sind.


Der Funke springt über an diesem Donnerstagabend in der Lindener Volkssternwarte, wo fünfzig dichtgedrängte Zuhörer einer Präsentation lauschen. Vorne steht kein routinierter Professor, sondern ein Schüler vom Otto-Hahn-Gymnasium in Hannover. Michael Strik (12. Jahrgang) war von den kleinsten Teilchen so fasziniert, dass er ihnen seine Facharbeit gewidmet hat. Quantenmechanik, Teilchenphysik, komplexwertige Matrizen, Stochastik, Sonnenphysik, Kosmologie – das sind Themen, über denen normalerweise Doktoranden schwitzen. Und nun das Herausgefundene einer interessierten Öffentlichkeit verständlich präsentieren… keine leichte Aufgabe.

"Neutrinos wandeln sich einfach ineinander um. Stellen Sie sich vor, Sie backen einen leckeren Erdbeerkuchen, schauen ein paar Minuten nicht hin – und haben dann plötzlich eine Mangotorte dort stehen. Und ein paar Minuten später – wieder ein Erdbeerkuchen. Was Sie sehen, entscheidet sich zufällig, wenn Sie hinschauen," erklärt Michael. Drauf gekommen ist man, als man mit viel Aufwand die Neutrinos beobachtet hat, die im Inneren der Sonne entstehen: Die "Erdbeeren" zu entdecken ist schwer genug, aber die anderen fehlten in den Daten einfach. Auf dem Weg zur Erde waren sie zu "Mangos" geworden. Warum und wie Neutrinos das machen, versteht man noch nicht. "Die Leute in der Teilchenphysik hoffen: Verstehen wir Neutrinos, ist das auch ein Schlüssel für andere Rätsel – die Dunkle Materie etwa." Dem Vortrag schließen sich Applaus und noch viele Fragen in großer und kleiner Runde an: Dass Michael Physik erst noch studieren möchte und noch kein ausgewachsener Experte ist, haben die Fragenden schon längst vergessen. Souverän geht der Referent auf die Fragen ein – und räumt genauso souverän ein, wenn er etwas noch nicht weiß.

Für Michael war es eine spannende Erfahrung, einmal auf der anderen Seite des Vortragssaals zu stehen. Die Astronomie-AG am OHG wie auch die Teilnehmer der Astrobiologie-WPUs sind schließlich regelmäßig an der Göttinger Uni oder am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) zu Gast. Ob Marsopposition und Mondfinsternis, ob neue Teleskope in der südafrikanischen Wüste: Gemeinsam macht es mehr Spaß, etwas über Himmelsereignisse und die aktuelle Forschung zu erfahren.


Dafür muss man nicht einmal die Schule verlassen: Kurz vor den Herbstferien war das MPS wieder einmal zu Gast am OHG, hier im WPU "Astrobiologie" der 9. Klassen. Nathalie Themessl heißt die junge Forscherin, Dr. Nathalie Themessl, um genau zu sein – seit einer Woche: Eigentlich wollte sie uns schon eine Woche früher besuchen, aber da genau hatte sie ihre letzte Prüfung mit Bravour bestanden. Wie Michael befasst sie sich mit Dingen, die im Innersten der Sterne passieren – genauer: in alten Sternen kurz vor ihrem Ende. Wenn ihnen langsam der "Brennstoff" knapp wird, ändern sich die Vorgänge in ihrem Kern, und sie werden heißer und heißer. Ihre äußere Schicht dehnt sich immer weiter aus. Wenn das mit unserer Sonne passiert – in etwa 5 Milliarden Jahren – wird sie mehr als hundertmal so groß werden wie heute und bis über die Erdumlaufbahn reichen: Die Erde wird in ihr verschwinden. Diese Sterne "flackern" zudem. Wie das genau passiert, was die Ursachen davon sind - genau das erforscht Dr. Themessl am MPS zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen der Welt. 

Forschen macht Spaß, ist aber auch anstrengend. Wie sie das mit ihrer Familie unter einen Hut bekommt, möchte eine Schülerin wissen. Schwierig, die muss halt manchmal etwas zurückstehen – auch, weil besonders am Anfang einer Forscherlaufbahn alle paar Jahre ein Umzug in eine andere Stadt und oft ein anderes Land anstehen. Die Schülerinnen und Schüler danken ihr für den engagierten Vortrag noch mit viel Applaus und einem Gastgeschenk – und reißen ihr dann die mitgebrachten Poster, Aufkleber, Hefte und Anstecker förmlich aus den Händen.


Was übriggeblieben war, hat Michael dann übrigens in Hannover an die aufmerksamsten Zuschauer verteilt. Nicht nur in der Astrophysik gilt schließlich: Interessantes herausfinden und dann mit anderen teilen macht einfach Spaß!

 

Mongolei-Austausch (05.10.2018)

Der Mongolei-Austausch - ein Umweltbildungsprojekt (05.10.2018)

(im) Der Mongolei-Austausch, den das OHG alle zwei Jahre mit seiner Partnerschule 19 in Darkhan durchführt, ist nicht nur eine spannende interkulturelle Erfahrung, sondern auch ein Umweltbildungsprojekt mit einem erheblichen MINT-Anteil. Die Leitfrage, mit der sich die Schülerinnen und Schüler des WPU-Kurses "Mongolei" ein Schuljahr lang beschäftigt haben, lautete: "Industrielle Entwicklung und Umweltschutz: ein Widerspruch?". Dazu haben wir auch am Beispiel des Umgangs mit der Ressource Wasser viel über die Bedeutung, Gewinnung und Reinhaltung unserer wichtigen Lebensgrundlage kennengelernt.

Die Erfahrungen und viele Fotos aus dem diesjährigen Mongolei-Austausch finden sich hier.

Projekttage Wald und Fluss (01.10.2018)

Wald, Fließgewässer & Co (1.10.2018)

An unseren zwei Projekttagen haben wir uns als Ziel gesetzt

  • uns als Klasse besser kennenzulernen und
  • Genaueres über die Umgebung eines Fließgewässers und über dieses selbst zu erfahren beziehungsweise selbst herauszufinden.

In Northeim haben wir in einer Jugendherberge übernachtet und sind von dort aus zum nahegelegenen Wald marschiert, wo uns ein Mitarbeiter vom Regionalen Umweltzentrum mit seinen zwei Praktikanten empfangen hat.

Zunächst haben sie uns durch den Wald geführt und uns einiges über die Funktionsweise und verschiedene Kreisläufe des Waldes erklärt.

Weiter ging es mit teambildenden Aktionen, die wir zusammen schaffen mussten, wie z.B.

  • mit der kompletten Klasse auf einer Miniinsel stehen,
  • als Gruppe ein Glas Wasser auf einer Plane zu transportieren,
  • eine Stöckerkette zu bilden, ohne, dass auch nur ein Stock umfällt,
  • in Zweierteams blind Bäume wiederfinden,
  • das Durchlaufen eines Seiles ohne hängenzubleiben oder es zu berühren,
  • In Gruppen ein rohes Hühnerei retten,

Meistens hat das auch ganz gut geklappt.

Am Morgen des nächsten Tages gab es erstmal Frühstück und unsere Sachen haben wir auch schon gepackt.

 Als das alles erledigt und wir fertig waren, sind wir zu unserer Fließwasseruntersuchung aufgebrochen.

 Dort hat uns ein weiterer Mitarbeiter des Regionalen Umweltzentrums empfangen und uns über Allgemeines zum Thema „Gewässer“ aufgeklärt. Bei einem kleineren Bach sollten wir allerdings selber herausfinden, wie beispielsweise die momentanen Wasserwerte sind und wie sich herausgestellt hat, waren sie gar nicht so schlecht. Um dies besser zu testen sind manche von uns selber in den Bach gestiegen und haben das Gewässer und die Umgebung analysiert und nach dort lebenden Flusstieren gesucht.

 Am Nachmittag sind wir dann mit einem überhitzten Bus zurück nach Göttingen gefahren und haben uns verabschiedet.

 Lena

Vorsicht Steinschlag (20.09.2018)

Felsabbrüche auf dem Mond

(grb.)Die Menschheit will zum Mars und um dies dauerhaft zu schaffen, wird eine Raumstation auf dem Mond gebraucht. Doch wo ist der beste Platz für eine solche Mondbasis und welche Beschaffenheit hat der Untergrund an dieser Stelle?

Dieser Frage geht Valentin Birkel vom Max-PIanck-Institut für Sonnensystemforschung in seiner Doktorarbeit nach, die er am OHG vorgestellt hat.

Anhand der Spuren von Felsabbrüchen kann man auf die Eigenschaften der Mondoberfläche schließen. Wie aufwändig diese Arbeit ist, konnte am praktischen Beispiel selber erfahren werden. Auf gestochen scharfen Bildern von der Mondoberfläche haben die Schüler_innen der 11 D nach Felsabbrüchen gesucht. Im Duell gegen den Computer unterlagen sie bei der Suche jedoch knapp.

 

Ehrungen - auch im MINT-Bereich (27.06.2018)

Vielfältige Auszeichnungen

(bt.) Zeugnistag – ab in die Ferien!! Mit dieser Erwartung sind am 27. Juni 2018 die meisten Schülerinnen und Schüler in die Schule gekommen. Am OHG gibt es aber zuvor ein inzwischen etabliertes und schönes Ritual – die Ehrungen am letzen Schultag.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Frau Engels ging es los. Die erste Stunde galt den Jahrgängen 5 bis 8. Anna Hühne und Nell-Laré Schmidt, begleitet von Sophie Kühne auf einer Trommelbox, eröffneten die Veranstaltung mit dem Adele-Song "Rolling in the Deep". Nach dieser gesanglich beeindruckenenden Einstimmung übernahmen Karin Baker und Noah Granops (Q1) die Moderation und riefen zunächst Lorenz Haubrock (7e), Theo Keitel (6e), Gunnar Merkel (5d), Malte Merkel (7e), Anton Preuninger (5b), Matteo Sachs (5a),  und Alexander Scheidt (5a) auf die Bühne. Die Jungen sind bei "Jugend trainiert für Olympia" Regionalsieger im Tischtennis in der Wettkampfklasse 4 geworden und haben dann bei den Landesmeisterschaften mit einem 3. Platz die Bronzemedaille geholt.

Eine weitere Siegermannschaft auf Regionalebene bei "Jugend trainiert für Olympia", ebenfalls WK4, sind die Fußball-Mädchen. Mit dabei waren in diesem Jahr Nisha Kloß aus der 5a, Luise Magdalena Mützky und Reyhan Sena Sahin aus der 5e, Thea-Sophia Jung und Rosa Antonia Schwarze aus der 5m, Melina Wasmus aus der 6a, Emma Marie Diedrich und Chelsea Amber Dougherty aus der 6b sowie Lotta Overkamp aus der 6d.

Sportlich waren auch die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bei der "Tour d´Energie" im April mitgeradelt sind und dafür gesorgt haben, dass das OHG den zweiten Platz in der Schulwertung gewonnen hat. Dafür wurde stellvertretend Bennet Drewes aus der 6e geehrt, der im sogenannten Tour d´Energie Prolog, das heißt Sprint-Einzelfahrzeiten, Platz 1 in seiner Altersklasse belegt hat.

Aber nicht nur sportlich gab es herausragende Leistungen: Meret Jahn (6b)und Pauline Pfeiffer (7d)haben mit großartigen Leseleistungen auf sich aufmerksam gemacht: Meret hat den Vorlesewettbewerb am OHG gewonnen und Pauline den Englisch-Vorlesewettbewerb der 7. Klassen. Einen solchen Wettbewerb gibt es auch für das Fach Latein. Dort haben Marian Juric undTheo Krichhoff (beide 6e)auf Regionalebene einen tollen zweiten Platz errungen.

Taisia Schaadaus der 5d ist eine echte "Leseratte" – sie hat in diesem Schuljahr über 80 Bücher ausgeliehen und ist damit die fleißigste Leserin am OHG.

Julia Serdiukova (7d), Dzenan Kovac (7a) und Ivona Esegovic (8c) mussten auch viel lesen – und noch viel mehr lernen. Deutsch ist nicht ihre Muttersprache und die drei, die erst seit Kurzem in Deutschland leben, haben das "Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz" mit dem ausgezeichneten Niveau B1 bestanden.

Traditionell finden auch im Schuljahr die DELF-Prüfungen im Fach Französisch statt – das A2-Zertifikat haben bestanden: Simon Ahlborn (8c), Elenonora Antonia Gecius, Jakob Gibhardt, Charlotte Lisa Hotze, Charlotte Knecht und Sophia Kozyrev (alle8m).

Im "bundesweiten Aphorismen-Wettbewerb" hat Lucille Hobrecht (8e) den ersten Preis und Fannie Rutsch (8e) den zweiten Platz gewonnen – dieser Wettbewerb ist relativ jung und es ist umso schöner, dass gleich zwei OHG’lerinnen hier so hervorragend abgeschnitten haben.

Im Wettbewerb "Jugend experimentiert" hat Alexander Sommer (8c) einen zweiten Platz im Regionalwettbewerb der Kategorie Geo-/Raumwissenschaften mit dem Thema „Anti-Tsunami“ errungen – Glückwunsch dazu!

Tjorven Kjell Eilers (7m) und Lutz Liam Frieber (5d) haben beim Informatik-Wettbewerb "Biber" je einen ersten Platz und Nikita Leon Malugin (5b) hat einen zweiten Preis gewonnen.

Darüber hinaus waren Lutz und Nikita gemeinsam mit Nils Juhle (5a), Kaleb Ciupke (5b), Jannic Burbach (5d), Robert Paul Kluth (5e) und Sina Schmitz (6d) im Wettbewerb "Känguru der Mathematik" erfolgreich: Nikita und Robert haben einen zweiten Platz erreicht, Nils, Lutz, Jannic und Sina einen dritten und Kaleb auch darüber hinaus den größten "Känguru-Sprung" geschafft, das ist die längste Folge korrekt gelöster Aufgaben!

"Das ist Chemie" ist der Titel eines weiteren Wettbewerbs, an dem unsere Schüler regelmäßig teilnehmen – hier waren erfolgreich: Hasan Gül und Anastasios Tsetoulidis (beide 6d) sowie Ben Engelbert, Leo Rifert und Rayan Zaghal (alle 7a).

Nils Juhle und seine Mitschüler Maximilian Muth, Alexander Scheidt und Fynn Sydekum (alle 5a) haben einen großartigen 7. Platz erreicht – in der Mathematik haben sie beim "Bolyai-Teamwettbewerb", der in ganz Niedersachsen, Bremen, Sachsen und Sachsen-Anhalt für 5. Klässler ausgetragen wird, als Team großartig zusammengearbeitet.

Aber nicht nur in den MINT-Fächern und den Sprachen sind unsere Schülerinnen und Schüler erfolgreich unterwegs. Jonas Adam und Jakob Gibhardt (beide 8m) haben den 1. Platz der Göttinger Filmklappe für die Sekundarstufe I gewonnen.

Das OHG ist eine "bewegte Schule" und bildet seine Bewegungslotsen selber aus. In diesem Schuljahr haben die Ausbildung dazu bestanden: Nils Juhle, Lene Roders und Greta Behre (alle 5a), Sara Neumann, Rika Huck und Lilly Rode (alle 5c), Timon Nawara, Lena Herbke und Lara Kerbs (alle 5e) sowie Mathias Hotze, Nika Lötzer und Karla Neumann (alle 5m) – sie werden jetzt in ihren Klassen die bewegten Pausen durchführen und für frische Luft und neue Energie sorgen!

Fröbelsterne haben Magdalena Gemeinhardt undKlara Waldeaus der 7agebastelt – aber nicht für sich selber, sondern um sie zu verkaufen. Mit dem Erlös von 50 Euro haben die beiden zu der großen Geldsumme beigetragen, die das OHG beim Weihnachtsbasar erzielt hat.

Jede Schule braucht ihre "Macher" – am OHG haben Aristid Paulisch und Julius Alexander Müller aus der8d die entsprechenden Qualitäten beim Herausforderungsprojekt unter Beweis gestellt. Aristid war "unermüdlicher Organisations- und Ideen-Tausendsassa des Escape-Room-Projektes" und Julius Alexander machte sich in dem Escape-Room-Projekt als „Meister-Konstrukteur für handwerkliche Spitzenleistungen“ unersetzlich.

Im Anschluss an diese Ehrungen wurden die Siegerinnen und Sieger der Spieleturniere durch Herrn Böning geehrt. Im Jahrgang 5wurde Völkerball und Unihockey gespielt – hier siegte die 5d vor der 5e und der 5a.

Im 6. Jahrgang gab es ebenfalls einen gemischten Wettbewerb aus Brettball und Völkerball. Dort siegte die 6a vor der 6e und der 6b.

Handball und Bankball wurden im 7. Jahrganggespielt – dort gab es einen Sieger, die 7b, und gleich drei Zweitplatzierte: die 7d, 7a und 7e.

Nur im 8. Jahrgang spielten die Klassen nur eine Sportart – allerdings mit einer Jungen- und einer Mädchenwertung. Die besten Basketballer kommen aus der 8c, gefolgt von der 8d und der 8e, während die besten Basketballerinnen aus der 8b kommen, gefolgt von denen aus der 8c und 8d.

Zum Abschluss wurde es noch einmal musikalisch – Anna Adam und Ann-Kathrin Krause performten einen Song von Michael Jackson, nämlich "Man in the Mirror" und ernteten ebenso großen Applaus wie Anna, Sophie und Nell-Laré zum Auftakt.

Auch die Klassen 9 bis Q1 wurden von den beiden Gesangsduos zu Beginn und am Ende musikalisch unterhalten. Nach dem Auftakt riefen Karin und Noah zunächst Janina Brand, Torben Fuge, Tim Krengel und Lea Wahmke aus der9c sowie Lea Grimmig aus der9b auf die Bühnen.  Die fünf haben die Telc-Prüfung in Spanisch auf dem Niveau A2 erfolgreich abgelegt.

Und selbstverständlich haben auch die DELF-Prüfung – Niveau A2 – für Französisch einige von den „Größeren“ bestanden – nämlich Anna Adam, Carmen Appel, Alina Mävers undCarolin Storre (alle10m).

Die nächsten Auszeichnungen haben auch ganz viel mit Sprache zu tun.
Taha Ahmadi und Gabriela Mostarac aus der10b, Diyar Sulaiman aus der10d und Arina Golub aus der10e werden sie zuteil. Seit diesem Jahr ist das Otto-Hahn-Gymnasium berechtigt, Schülerinnen und Schülern, die Deutsch nicht als Muttersprache haben und erst seit kurzem in Deutschland leben, das „Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz“ abzunehmen. Taha, Gabriela, Diyar und Arina haben die Prüfung zum Erwerb des B1-Diploms abgelegt und ganz herausragend bestanden.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die erfolgreich am Wettbewerb "Business4school" teilgenommen haben, reichte der Platz auf der Bühne gerade so aus – hierzu gehören: Jule Ahlborn, Jörn Aurisch, Amélie Ayoub, Lina-Marie Behre, Moritz Boy, Nicholas Bötte, Pascal Bugla, Carla Darimond, Paula Fladung, Jan Froböse, Felix Funk, Philipp Herzog, Anna Hühne, Alexander Kempf, Martyna Kolcz, Lisa Kranz, Ann-Kathrin Krause, Mona Lambeck, Cedric Langer, Henri Lohrengel, Alina Mävers, Fabio Muce, Marlene Neef, Merle Obermann, Peer Potthast, Luick Reichardt, Valeria Sanchez, Tim Schiffer, Adriana Schreiner, Merle Simon, Marie-Louise Sprenger, Carolin Storre, Igale Tartisio, Lena Teuteberg, Colleen Weil und Bennet Wosnitza.

Zusammen mit zwei Schülern aus der 8m haben Anna Adam und Ann-Kathrin Krause (beide10m) den ersten Preis der "Göttinger Filmklappe" gewonnen – sie durften als Sieger zur Preisverleihung nach Aurich fahren.

Amelie Siebert (9c) und auch Tammo Kratzin, der gerade als Abiturient verabschiedet wurde, waren bei "Jugend debattiert" sehr erfolgreich. Amelie schaffte es ins Regionalverbundfinale, das im Göttinger Rathaus stattfand.

Linus Frey (10e) kennt sich aus in der Welt, der er wurde zum zweiten Mal in Folge Schulsieger im Wettbewerb „Dierke Wissen Geographie“.

Alexander Ehrling aus der10c und Tim Schiffer aus der10e belegten in diesem Jahr den 2. Platz auf Bezirksebene im Bereich "Arbeitswelt" des Wettbewerbs "Jugend forscht", nachdem sie ebenfalls schon im letzten Jahr den 2. Platz belegt hatten.

Für seine "stellaren und interstellaren Verdienste in der Astronomie-AG von Herrn Dr. Rauch" wurde Daniel Fleischmann aus der Q1ausgezeichnet.

Sehr gute Mathematiker sind Erik Schilling und Frederik Schittkowski aus der9b, Amelie Siebert aus der9c und Oskar Meier aus der10m. Frederik und Amelie haben einen zweiten Platz, Erik und Oskar einen dritten Platz beim Wettbewerb "Känguru der Mathematik" errungen.

Oskar ist aber auch musikalisch erfolgreich – gemeinsam mit seinen Mitschülern Timon Klöppner (Q1) und Chiara Schwetje (10m) hat er am Landeswettbewerb "Jugend musiziert" teilgenommen. Dabei hat Chiara auf der Orgel einen 3. Preis errungen. Oskar und Timon erreichten sogar einen ersten Preis und wurden zum Bundeswettbewerb weitergeleitet, wo Oskar einen 1. Preis mit dem Cello in der Kategorie Klavier und Streichinstrument und Timon einen dritten Preis in der Kategorie Blockflöte erreicht hat.
Und noch etwas: Chiara hat auch noch die D-Orgelprüfung, das ist eine Kirchenmusikprüfung in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, bestanden. Das ist schon etwas ganz Besonderes.

Wenn’s um’s Geld geht, sollte man vielleicht einmal mit Robin Lösekrug und Jonas Grajcar (beideQ1) sprechen – die beiden haben einen beeindruckenden zweiten Platz beim Planspiel Börse der Sparkasse Göttingen erreicht und die virtuellen 50.000 Euro Startkapital deutlich vermehrt.

Sportlich unterwegs ist Johannes Heinemeier aus der 9b; er hat bei der Tour d´Energie den phantastischen 2. Platz in der Altersklasse Jugend erreicht!

Die 9. Klassen haben in diesem Jahr Fußball gespielt – mit gemischten Mannschaften - die 9c gewann das Turnier vor der 9b und der 9d. Für die 10. Klassen ging es auf das Beachvolleyball-Feld in den Sand und hier setzte sich die 10d vor der 10b und der 10e durch.

Zu guter Letzt gab es noch eine ganz besondere Ehrung - unser Hausmeister Friedhelm Döring. Seit erst einem Jahr am OHG, hat er die Herzen der gesamten Schülerschaft erobert. Stellvertretend zeichneten ihn die SV und die Oberstufe aus - wir hoffen, dass unser "bester Hausmeister" noch sehr lange für die Schulgemeinschaft da sein wird!

Allen Schülerinnen und Schülern wünscht das Team der Homepage erholsame und schöne Ferien. 

Fotos: sth.

Projekttage zum Thema Nachhaltigkeit (19.06.2018)
Ingenieur-Akademie (08.06.2018)

Einblicke in die Bereiche Aerodynamik, Materialkunde, Planung und Avionik

Durch die Initiative der Stiftung NiedersachsenMetall, der TU Braunschweig und der Niedersächsischen Landesschulbehörde wird es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich im Rahmen der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) in Richtung eines Studiums und Berufs zu orientieren.

Dafür treffen sich naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang einmal wöchentlich für je zwei Stunden, um Einblicke in typisch ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen zu erhalten. So werden im ersten Semester neben der Vorlesung und Vorträgen von den Schülerinnen und Schülern gemeinsam Modellraketen mit dem Ziel entworfen und gestaltet, eine bestmögliche Flughöhe zu erreichen. Dabei erhält man Einblicke in die Bereiche Aerodynamik, Materialkunde, Planung, Avionik sowie praktische Verarbeitungsweisen.

Durch ein professionell geleitetes Teamtraining am Anfang jedes Semesters wird die Zusammenarbeit gestützt und verbessert. Neben den wöchentlichen Treffen finden während der Semester auch regelmäßig ganztägige Betriebs- und Ausstellungsbesichtigungen statt oder auch ein Bewerbungstraining bei Sartorius. So erhalten die Schülerinnen und Schüler unter anderem auch Kontakte zur regionalen Wirtschaft.

Ein Zertifikat dokumentiert die erfolgreiche Teilnahme, durch das die Schülerinnen und Schüler auch Punkte für das Mint-EC-Zertifikat erhalten (Bereich III, Sek. II). Die Kosten für Material, Unterlagen und Fahrkosten zu den Veranstaltungsorten werden von den Partnern der SIA übernommen.

Tim Schiffer

    

Erlebnisbericht

Am 17.02.2018 trafen sich alle Teilnehmer zum ersten Mal. Wir lernten uns kennen und bewältigten als Team einige kleine Aufgaben. Nach einer Mittagspause mit Pizza lernten wir noch einiges, was zu einem guten Projektmanagement gehört und nutzten das Gelernte, um einen eigene Stadt mit all unseren Wünschen möglichst schnell und organisiert mit Legosteinen zu bauen.

Nach diesem ersten Treffen ging es dann endlich los und es gab zwei Seminare an denen wir einige Grundlegende Dinge zum baue einer Rakete wie zum Beispiel die Flugstabilität der Modellrakete und den Aufbau der Platinen, welche wir später noch löten werden, lernten.

Zum löten der Platinen trafen wir uns in der HAWK und bekamen noch einige Tipps eines Experten. In Eigenarbeit konnten wir dann einen DMAG und einen DTIM zusammenlöten, welche unserer Rakete eine sichere Landung durch den zeitgesteuerten Auswurf eines Fallschirms ermöglicht.

Da wir nicht nur einen Rakete bauen, sondern auch in das Berufsfeld des Ingenieurs Einblick bekommen sollten, besuchten wir am 06.04.18 ein Bewerbungstraining bei Sartorius, wo wir viele wichtige Punkte zu einer perfekten Bewerbung beigebracht bekamen.

Um auch mal die Produkte echter Ingenieure zu sehen, besuchten wir am 27.04.18 die ILA Berlin. Dort konnten wir nicht nur viele Aussteller und Flugzeuge besichtigen sondern auch selbst in einem Kampfjet der Bundeswehr sitzen und selbst ein Flugzeug in einem Simulator steuern.

Beeindruckt von diesem Tag machten wir uns wieder an die Arbeit unserer eigenen Raketen und fingen an unsere Platinen in eine Halterung zu bauen, welche dann in unser selbst gebautes Gehäuse kommt. Dabei konnten wir entscheiden, wie die Rakete am Ende aussehen wird. Wenn alle Raketen fertig sind, werden wir eine erste Flugshow haben und sehen wie die Raketen das erste mal fliegen.

Dann heißt es im zweiten Semester die eigene Rakete zu optimieren und zu verbessern. Bis wir dann das zweite Mal die Rakete fliegen lassen, werden wir noch einige Exkursionen machen und noch viel, viel mehr lernen.

Jan Froböse

Technology Academy (01.03.2018)

Zukunft der Arbeitswelt

(bs.) Am 28. Februar 2018 nahmen wir, ein Teil der Schülerfirma und Schüler, die im aktuellen Semester bei business4school dabei sind, an einem Tages-Workshop von business4school zur Technology Academy der Deutschen Messe AG teil.

Der Projekttag fand auf dem Messegelände in Hannover statt, sodass wir uns um 7:50 Uhr am Göttinger Bahnhof trafen und zusammen Richtung Hannover-Messe fuhren.

Dort angekommen, brachte man uns verschiedene neue Technologien näher in den Themenbereichen Industrie 4.0, Additive Fertigung und Smart Lab, aber auch die rechtlichen Seiten wurden unter dem Thema Intellectual Property behandelt.

Die neue Technologie des Smart Labs ermöglicht beispielsweise durch einzelne, autonome Labortischmodule mit verschiedenen Funktionen eine schnelle digitale Datenerfassung und unterstützt den Laboranten durch eine Smartbrille, welche aufwendige Verfahren automatisiert durch verschiedene Applikationen ausführt. Zudem wurden wir eingeführt in die Funktionsweise eines 3D-Druckers. Insgesamt also erfuhren wir an diesem Tag viel darüber, wie in Zukunft die Arbeitswelt und die Wirtschafft aussehen könnte.

Um 15.30 Uhr ging es wieder zurück nach Göttingen.

Wir danken business4school und der Deutschen Messe Hannover für diesen spannenden Tag!

Jugend forscht (26.02.2018)

OHG-Schüler/innen präsentieren ihre Projekte beim Regionalwettbewerb

Auch dieses Jahr nahm der Jugend forscht WPU am Regionalwettbewerb in Braunschweig teil.

Um 7:00 Uhr morgens trafen sich alle Teilnehmer des WPU's der 8., 9. und 10. Klasse, um zusammen mit der IGS Geismar nach Braunschweig zur Landessparkasse zum „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ Wettbewerb zu fahren. Denn bereits um 10:00 Uhr begannen die Präsentationen vor der Jury.

Im Gegensatz zu den Vorjahren fuhren alle Schüler/innen des WPU nach Braunschweig mit. Wir präsentierten insgesamt 8 Projekte aus den verschiedensten Bereichen.

Schüler experimentieren:

  1. Biologie (Saif Mahmoud, Moritz Gautel, Niclas Christopher Langer)
  1. Geo- und Raumwissenschaften (Alexander Sommer) – 2.Platz

 

Jugend forscht:

  1. Arbeitswelt (Henri Lohrengel, Jan Froböse)
  1. Geo- und Raumwissenschaften (Tim Schiffer, Alexander Ehrling) - 2.Platz
  1. Biologie (Naim Noel Kly, Leon Susnja)
  1. Biologie (Sebastian Kroll)
  1. Technik (Nils Beinhorn, Pascal Bugla, Maximilian Belder)
  1. Technik (Alexander Enge, Boran Karadogan) 

Neben den oben genannten Preisen hat das OHG den VDI - Sonderpreis für die Schule im Wert von 250€ gewonnen.

Nach der Preisverleihung, einem kleinen Imbiss und dem Feedback der Jury war der Wettbewerb beendet. Wir bauten unsere Stände ab und traten gegen 8 Uhr (nach Befreiung des Fahrstuhleingeschlossenen) den Rückweg an.

Und wieder war es eine tolle Erfahrung, auch wenn dieses Jahr die Konkurrenz stark war, konnten wir immerhin zwei vordere Plätze belegen.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr und greifen da wieder an.

Alexander Ehrlich, WPU Stufe 10

Wetterballon (22.02.2018)

Das GT berichtet

Göttinger Tageblatt vom 22.02.2018

Artikel als pdf zur besseren Lesbarkeit

NanoBiNE (23.01.2018)

NanoBiNE - Einblicke in die Welt der Nanoteilchen

Wir, der NW-WPU-Kurs Chemie der 10. Klassen, besuchte in Begleitung von Herrn Irmer und dem Praktikanten Herrn Celik am 12.01.2018 die Fakultät für Chemie auf dem Nordcampus der Uni Göttingen. Dort beschäftigten wir uns vor allem mit der Nanochemie. Wir wurden von einer Vertreterin der Fakultät begrüßt und dann wurde allen Schülern die Aufgabe gegeben, einen anonymen Fragebogen über die Nanochemie auszufüllen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie gut die Schüler sich schon mit dem Thema beschäftigt haben. Das wurde natürlich am Ende auch nochmal durchgeführt.

Danach gab eine Mitarbeiterin aus der Fachdidaktik für Chemie Auskunft darüber, wie die Nanoteilchen hergestellt werden, wie sie funktionieren und wofür diese in der Industrie benutzt werden. Außerdem erzählte sie, dass man die Nanoteilchen noch nicht genau erforschen kann, weshalb man nicht alle Folgen der Nanoteilchen kennt.

Im weiteren Verlauf bekamen die Schüler in Dreiergruppen die Aufgabe, mit verschiedenen Experimenten die Eigenschaften der Zinkoxid- und Titandioxid-Nanopartikel herauszufinden und ihre Ergebnisse der Klasse vorzustellen. Herauskam, dass Zinkoxid-Nanopartikel eine fluoreszierende Wirkung haben, was bedeutet, dass diese unter UV-Licht anfangen zu leuchten. Außerdem hemmen Nanoteilchen die alkoholische Gärung und können an der Haut hartnäckig anhaften.

Im darauffolgenden Teil haben wir mithilfe unserer gesammelten Kenntnisse ein Rollenspiel durchgeführt, indem wir aus einer bestimmten Perspektive, wie z. B. der eines Umweltverbands, unsere Interessen vertreten und diskutierten, ob wir dagegen oder dafür sind, dass Zinkoxid und Titandioxid weiterhin in Sonnencremes enthalten sein sollen.

 

Nach dem Experimentieren und dem Mittagessen in der Nordmensa konnten wir einen Chemiker in seinem Labor besuchen, der uns dann zeigte, wie und womit genau sie denn arbeiten. Uns wurde gezeigt, wie man es schafft, dass ein Stoff rein ist und wie man mit Substanzen umgeht, die luft- und feuchtigkeitsempfindlich sind. Dazu wird unter Schutzgas (Stickstoff oder Argon) experimentiert. Wir haben gelernt, dass es überall Gefahren gibt, die man beachten muss. Ich fand es besonders interessant, als der Mitarbeiter erzählte, dass einmal ein großes Loch gegraben werden musste, um eine hochreaktive Verbindung zu ,,entschärfen“, da während der Reinigung ein Fehler gemacht wurde.

Insgesamt stelle ich mir die Arbeit in einem Labor sowohl spaßig als auch anspruchsvoll vor, da man sehr konzentriert sein muss und keine Fehler machen darf.

 

Am Schluss des Besuchs in der Uni, wurde uns noch ein Gerät vorgestellt, mit dem man mithilfe eines sehr starken Magneten und Radiostrahlen Stoffe untersuchen kann. Das NMR-Gerät (nuclear magnetic resonance) besteht aus einem sehr großen Elektromagneten und mehreren Hüllen zum Kühlen. Man kann damit überprüfen, ob eine Substanz rein ist und ob es sich überhaupt den beabsichtigten Stoff handelt.

Wir durften auch unser selbst hergestelltes Aspirin damit untersuchen und es war sehr interessant zu erfahren, wie die Messwerte ausgewertet werden und wie die NMR-Technik funktioniert. Unsere untersuchte Aspirin-Probe hatte zwar ein paar Verunreinigungen, aber es erfüllt seinen Zweck.

Es war aus der Sicht des WPU-Kurses eine spannende, interessante und lehrreiche Exkursion gewesen.

Ahmed, Saged, Luka und Thomas

Gut gerechnet! (15.01.2018)

Mathematikolympiade

(ck.) Im vergangenen November haben wieder insgesamt 27 mathematikinteressierte Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der Regionalrunde der Mathematikolympiade teilgenommen. Dazu mussten sie in einer vier- bzw. sechsstündigen Klausur z.T. über sehr anspruchsvolle Aufgaben nachdenken und dazu dann auch ihre Lösungsansätze und Überlegungen auf dem Weg zur korrekten Lösung ausführlich aufschreiben. Wie schon in den letzten Jahren wurden auch in diesem Jahr die erfolgreichen Teilnehmer an dieser Regionalrunde aus den Göttinger Gymnasien bei einer gemeinsamen Veranstaltung geehrt, die in diesem Jahr am Nachmittag des 11. Januar 2018 am Max-Planck-Gymnasiums stattfand.

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die mit hervorragendem Erfolg an der Regionalrunde der Mathematik-Olympiade teilgenommen haben, erhielten bei dieser Gelegenheit neben einer Urkunde auch einen Buchgutschein, der für die Schülerinnen und Schüler des OHGs dankenswerterweise wieder vom „Verein der Freunde des Otto-Hahn-Gymnasiums“ gestiftet wurde. Einen Gutschein erhielten von unserer Schule die folgenden Schülerinnen und Schüler: Anna Ischebeek (5M), Nikita Leon Malugin (5B), Arthur Leetsch (5M), Nils Juhle (5A), Sina Schmitz (6D), Alexander Sommer (8C) und Amelie Siebert (9C). Herzlichen Glückwunsch!

Direkt nach der Verleihung dieser Urkunden und Buchgutscheine wurde auch bekannt gegeben, welche Schülerinnen und Schüler sich zur Teilnahme an der diesjährigen Landesrunde qualifiziert haben. Dies hat von den Schülerinnen und Schülern des OHGs in diesem Jahr leider keiner geschafft, aber Alexander Sommer fehlte dafür immerhin nur ein einziger von insgesamt 40 Punkten. Wir drücken schon jetzt die Daumen, dass im nächsten Jahr auch wieder Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Landesrunde der Mathematik-Olympiade erreichen.

Noch in diesem Schuljahr finden übrigens noch zwei weitere Mathematik-Wettbewerbe statt, an denen in den letzten Jahren immer zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen des OHGs teilgenommen haben: Am 21. Februar 2018 startet der PANGEA-Wettbewerb mit der Vorrunde, und am dritten Donnerstag im März, also am 15. März 2018, sind dann wieder alle zu/r Teilnahme am „Känguru der Mathematik“ eingeladen. Interessierte können sich zu beiden Wettbewerben über ihre Mathematiklehrerin bzw. ihren Mathematiklehrer anmelden.

Auch an dieser Stelle gebührt dem Verein „Verein der Freunde des Otto-Hahn-Gymnasiums“ noch ein besonderer Dank, denn wie in den Vorjahren hat er sich bereit erklärt, die Startgebühren von 2,- Euro, die für jeden Teilnehmer am Känguru-Wettbewerb zu zahlen sind, komplett zu übernehmen. Bei bis 300 Schülerinnen und Schüler, die wir in den letzten Jahren für den Känguru-Wettbewerb angemeldet haben, ist das eine stattliche Summe, die unser Förderverein spendiert, um jedem die Teilnahme an diesem Mathematikwettbewerb zu ermöglichen.

MINT-Aktivitäten 2017

Ein physikalischer Adventskalender (09.11.2017)

Jeden Tag ein Experiment - Der physikalische Adventskalender

(im) Wie in jedem Jahr bietet auch 2017 die Universität Göttingen zusammen mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft einen physikalischen Adventskalender an. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-10 finden dort einfache Experimente, die zuhause gemacht werden können. Aber auch Erwachsene werden ihren Spaß daran haben. Es genügt eine Registrierung unter "www.physik-im-advent.de".

 

GT vom 04.11.2017 in besserer Qualität lesen

Astro-AG: Achtmal in Action (06.11.2017)

Pasta und Pizza, Planspiele und Planetenforschung

Aktiver als so manche Nova: In den zweiten Oktoberhälfte war die Astro-AG laufend auf Achse – mal alle zusammen, mal als Delegation derer, die schon alle Hausaufgaben für den nächsten Tag erledigt hatten.

 

Los ging’s am Samstag dem 14. mit einem Berg Spaghetti und einer Rückschau: Unter Mathildes Leitung hatte die AG zum Abschluss-Event der Cassini-Mission am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) <Link: www.mps.mpg.de/goodbye-cassini> geworben und ein umfangreiches Rahmenprogramm <Link: www.ohg.goe.ni.schule.de/index.php/archiv-leser/astro-ag-live-vom-saturn.html> organisiert. 250 Besucher, darunter mehr als 150 Schülerinnen und Schüler von OHG und FKG, hatten live die letzten Minuten der spektakulär erfolgreichen Saturn-Mission verfolgt. (Vielen Dank an alle Interessierten und für die breite Unterstützung!)

Cassini-Event-Rahmenprogramm: Planetenmodelle mal anders>

Danach ging’s in Arbeitsgruppen weiter: Während die einen über einem Preisrätsel zu relativistischen Effekten bei Gravitationslinsen brüteten, arbieteten andere sich in die Dynamik enger Doppelsternsysteme ein und planten schon für neue Aktionen.

2018 kommt der Mars der Erde so nahe wie seit langem nicht – und die Wissenschaftler der Erde werden sich mit einem Sonden-Besuch bedanken (Quelle: ESA/Hubble)>

Das Jahr 2018 wird im Zeichen des Mars stehen: Der Rote Planet wird im Sommer der Erde so nahe kommen wie seit 2003 nicht mehr – und sehr gut zu beobachten sein. Auch die Profis wissen das zu schätzen: Die NASA bereitet mit Hilfe des Göttinger MPS die Landung des Mars-Roboters INSIGHT vor – vorraussichtlich für den späten November 2018. Bis dahin wollen wir viel “Marsianisches” auf die Beine stellen.

Astro-AG mit Maskottchen Tim (blau) und (teils) hochwissenschaftlichem Zubehör>

 

Noch steht Mars allerdings in “Konjunktion”, das heißt: von der Erde aus gesehen fast “hinter” der Sonne. Bei der abschließenden nächtlichen Beobachtung war dieser Planet dann schon lange unter dem Horizont verschwunden. Immerhin war der Göttinger Sternenhimmel sehr klar, die Sternbilder Fische und Orion schnell gefunden – leider blieb Uranus trotz Teleskop für uns zu kamerascheu.

Am Sonntag lud der wieder gesundete AG-Leiter Herr Rauch dann zu Pizza und Planspiel: Gemeinsam versetzten wir uns in die Rollen eines Teams von Wissenschaftlern, die eine geologische Anomalie untersuchen wollten – und unversehens auf die geheimnisvollen, verwitterten Ruinen einer alten Stadt stießen… Fhtagn, koordiniertes Zusammenarbeiten unter Zeitdruck ist gar nicht so einfach! (APR)


Der Sonne entgegen...

Die Parker Solar Probe wird der Sonne viel näher kommen als irgendein bisheriger Satellit (Quelle: NASA / JPL)>

Wir von der Astronomie-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums und des Felix-Klein-Gymnasiums haben dann am Dienstag dem Vortrag über die “Parker Solar Probe”, aus der Reihe der Vorträge “Faszinierendes Weltall” der FPG beigewohnt.

In dem Vortrag ging es um eine Raumsonde, welche so nah an der Sonne durch die Sonnenatmosphäre fliegen wird, wie es keine andere Sonde vor ihr tat (6 Millionen Kilometer nah). So nah an der Sonn herrschen Temperaturen von 1400° C, welche auf ein so genanntes Hitzeschild treffen. Durch dieses Schild kann der Rest der Sonde bei einer Temperatur von 25° C arbeiten und hoffentlich aufschlussreiche Daten über unsere Sonne sammeln. Jedoch wird die Parker solar Probe die Sonne nicht komplett umfliegen, sie wird durch ihre Nähe zur Sonne so stark von deren Gravitationsfeld beeinflusst, dass sie nach ungefähr einer halben Umrundung die Sonnenatmosphäre verlässt, sich von dieser weg bewegt und von der Venus abgebremst werden muss.

Die Parker Solar Probe wird voraussichtlich im Zeitraum zwischen dem 31 Juli und dem 19 August in Amerika in Florida gestartet werde und dabei auch etwas aus Göttingen an Bord haben. In Göttingen wurden Testreihen zum Material aus welchem die Glasscheibe der optischen Kamera, welche zur Beobachtung des Sonnenwindes dient, gemacht, und das für die Mission am besten geeignete ausgewählt. (MP)

Der geplante Kurs der Sonnensonde (Quelle: NASA / JPL)>

Am Donnerstag Nachmittag gab’s dann die erste reguläre AG-Sitzung nach den Herbstferien: Themen waren Mars (und Gummibärchen), die nächsten Vorträge und eine neue Präsentation unserer AG-Aktivitäten sowie unserer Doppelstern-Forschungsergebnisse. (Aber hauptsächlich Gummibärchen.)

 

Astrophysik und Philosophie

Jedes Jahr wieder gibt es eine Zeit, in der in Göttingen Vorträge über alle möglichen Themen von Literatur über Philosophie bis hin zu Astrophysik gehalten werden und wir uns intensiver mit vielem beschäftigen: Diese Zeit ist der Literaturherbst.

Daher unternahm die Astronomie AG am Donnerstag den 19.10.2017 eine Exkursion zum Literaturherbst-Vortrag „Das Universum und Ich“ von Sibylle Anderl. Das Thema des Vortrages war die interdisziplinäre Vereinigung von Astrophysik und Philosophie, um elementare Fragen der Wissenschaftstheorie und ihre Bedeutung für uns Menschen zu formulieren und zu versuchen, sie zu beantworten. Besonders beschäftigt hat sie die Astrophysik, die in dem Sinne keine Experimente sondern nur Beobachtungen von dynamischen Systemen durchführen kann, ähnlich wie die Geschichtswissenschaft. Handelt es sich deshalb um eine „besondere“ Naturwissenschaft? In diesen Ausführungen nahm Sibylle Anderl Bezug auf Theorien von Thomas Kuhn und Ian Hacking, bevor sie zum ausgleichenden Urteil kam: Ja, die Astrophysik arbeitet schon etwas anders, ist aber deshalb nicht weniger zuverlässig als die anderen Naturwissenschaften auch. (TH)

 

Relativistischer Freitag

 

Auch am nächsten Abend kam in der Paulinerkirche die Wissenschaftstheorie Thomas Kuhns zur Sprache: Lange Zeit betrieben Wissenschaftler ein Alltagsgeschäft, bei dem Daten gesammelt, Versuche erfunden und eine allgemein akzeptierte Theorie immer weiter verfeinert wird. Nach und nach häufen sich aber Probleme an, also Entdeckungen, die im Rahmen der akzeptierten Theorien nicht erklärt werden können. Dann kommt jemand mit einer neuen Theorie an, die revolutionär anders ist, aber auch die neuen Entdeckungen erklären kann – und die dann schnell die alten Theorien verdrängt. Einsteins Relativitätstheorie sei dafür ein gutes Beispiel, meinte Kuhn.

Einstein, aber mehr als nur Einstein: Prof. Jürgen Renn (3. von links) umgeben von Astro-AG-lern>

Nicht so eilig, hielt der Physiker und Historiker Jürgen Renn dagegen. Er hat anhand von Originalunterlagen und anderen historischen Dokumenten rekonstruiert, wie Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie entwickelt und verfeinert hat. Diese Theorie erklärt die Gravitation als “Krümmung des Raumes”, und sie sagt solche Dinge wie Schwarze Löcher und Gravitationswellen voraus (für den Nachweis letzterer gab’s dieses Jahr den Nobelpreis für Physik). Aber das war sehr lange Zeit strittig – Einstein selbst war sich noch 40 Jahre nach der Veröffentlichung seiner Theorie nicht sicher, ob es Gravitationswellen wirklich geben müsste.

Auf der Solvay-Konferenz von 1927: 17 der 29 Teilnehmer hatten oder bekamen später den Nobelpreis; viele von ihnen hatten auch zur Relativitätstheorie beigetragen (Quelle: B. Couprie / Wiki Commons)>

 

Die Relativitätstheorie entstand also keineswegs fix und fertig als Geistesblitz eines einzelnen Genies: Einstein hatte lange Jahre immer wieder neue Ansätze durchprobiert und sich mit anderen Physikern und Mathematikern ausgetauscht, bis er seine Theorien veröffentlichte. Immer wieder steuerten dann Menschen aus aller Welt überraschende Einsichten ein – der Göttinger Astronom Schwarzschild etwa kaum auf die Idee mit den Schwarzen Löchern, der Franzose Lemaître auf das sich ausdehnende Universum. Komplex, wendungsreich, immer wieder mit Überraschungen gespickt – Renns spannender Vortrag brachte uns eine Forschungsgeschichte nahe, die (anders als Kuhn meinte) noch keinesfalls abgeschlossen ist.

“… mit Bewunderung für Euren Elan und herzlichen Wünschen...”>

Und natürlich nutzen wir reichlich seine Bereitschaft, uns nach dem Vortrag noch Bücher zu signierungen und Fragen zu beantworten. (APR)

Der südliche Sternenhimmel – wie wir ihn in der Nähe des Großteleskops der Göttinger Uni aus sähen (Quelle: M. Biddulph / Wikipedia)>

Forschen wie die Profis – Forschen mit den Profis

Am nächsten Mittwoch fand mittags ein Treffen mit Prof. Frederic Hessman von der Uni Göttingen statt. Dieses war insofern wichtig, dass wir mit Hessmans Unterstützung ein in Südafrika befindliches, fernsteuerbares Großteleskop benutzen können, um an unserem Doppelstern-Projekt zu arbeiten. Also stellte Daniel in einer Präsentation unsere AG vor. Er erzählte, wie sie nach der Entdeckung des Doppelsternsystems im Rahmen des Herausforderungsprojektes 2016 entstanden ist, wofür wir das Teleskop gebrauchen können, und was die Ziele unserer AG sind.
Danach brachte uns Professor Hessman ein paar der umfangreichen Methoden und Phänomene nahe, die er in diesem Bereich kennt. So hat er uns beispielsweise erklärt,

- wie man die Daten von Lichtkurven beobachteter Sterne durch die Einteilung in Phasen präziser auswertet,

- wie Eklipsen, also das Phänomen bei dem wir Halb- oder Sichelmonde sehen, zustande kommen,

- und wie es zur optischen Illusion eines Doppelsternes kommen kann, indem zwei Sterne sehr nahe aneinander beobachtet werden ohne, dass sie einen Gravitationseinfluss aufeinander haben.

Das sind Werkzeuge, die wir dazu nutzen werden, unser Doppelsternsystem unter ganz neuen Gesichtspunkten zu untersuchen – um danach mit Prof. Hessmans Hilfe auch das Großteleskop für hoffentlich noch genauere und aktuellere Beobachtungen zu nutzen.
Doch bis dahin möchten wir uns ganz herzlich bei ihm für die Zeit, die er sich genommen hat um uns zu unterstützen bedanken und hoffen, dass wir bei unserem nächsten Treffen zeigen können, was wir mit seiner Hilfe geschafft haben!

Rückblick auf einen Uni-Besuch im September: Das neueste Großteleskop der ESA steht in der Göttinger Astrophysik schon als Modell – aus Lego>

 

Wie findet man bewohnbare Planeten?

 

Am Mittwoch 25.10. waren wir mit Teilen der Astronomie AG auch abends wieder mal an der Universität Göttingen. Im Institut für Astrophysik hörten wir uns einen sehr interessanten Vortrag von Dr. Philipp Huke an. Es ging dabei darum, wie bewohnbare Planeten entdeckt werden können.

Damit Leben wie auf der Erde möglich ist, muss ein Planet über eine Atmosphäre, ausreichend Wärme und flüssiges Wasser besitzen. Wie die Erde auch, muss sich für letztere der Planet in der habitablen Zone befinden. Die habitable Zone ist die Zone um einen Stern (z.B. unsere Sonne), in der Wasser flüssig ist. Dabei gilt, je heißer der Stern, desto weiter außen liegt die habitable Zone.

 

Lange Versuchsreihen der Stiftung Astro-AG ergaben: Gute Vorträge werden noch besser aufgenommen, wenn man auf eine solider Pizzagrundlage, errr, Fachkenntnisgrundlage aufbauen kann>

 

Um eine Atmosphäre besitzen zu können, muss die Gravitation des Plantet stark genug sein, um die Moleküle derer anzuziehen. Ein Beispiel ist Mars. Der Mars hatte mal eine Atmosphäre und man vermutet auch Wasser, nur ist seine Gravitationskraft so gering, dass er seine Atmosphäre nicht halten konnte. (Die Details sind etwas komplizierter und noch interessanter – mehr dazu kann man in unseren AG-Stunden erfahren!)

 

Nur innerhalb einer schmalen Zone um einen Stern ist Leben wie auf der Erde möglich (Darstellung nach NASA)>

 

Nur, wie findet man solche Planeten? Die Antwort ist ganz simpel. Man schaut um sich. Da solche Beobachtungen für das menschliche Auge unmöglich sind, werden Teleskope benutzt. Durch verschiedenste Lichtkurven, oder die Bestimmung der Radialgeschwindigkeit, können Rückschlüsse darauf gezogen werden, was gesehen wurde. (MW)

 

Auch schon Tradition: Nach einem Uni-Vortrag wagt Noah einen Blick durchs Teleskop auf den Göttinger Nachthimmel >

 

… und weiter geht’s jeden Donnerstag ab 15:15 in Raum D-20 – Gäste und weitere Neugierige sind stets willkommen!

 

Berichte und Bilder von Mathilde Witt, Bogdan Rerich, Dr. Andreas P Rauch, Marten Pretorius, Thomas Hamelin (alle bis auf einen: Q1), zusätzliche Bilder von Noah Kirchhoff (9D), Matt Biddulph und Benjamin Couprie (via Wikipedia), und NASA/JPL

Astro-AG live vom Saturn (17.09.2017)

NASA, ESA, Max-Planck-Gesellschaft und die Astro-AG präsentieren...

Die Cassini-Sonde im Orbit von Saturn (künstlerische Darstellung, NASA/JPL)

Es kommt nicht alle Tage vor, dass das OHG an Ereignissen mitwirkt, die es auf die Titelseite der New York Times und ins Fernsehen (Film-Beitrag des NDR)  bringen - aber am Freitag dem 15.09.2017 war es soweit: Fast auf den Tag genau nach 20 Jahren fand die Cassini-Mission zum Saturn ihren Abschluss. Seit sie 2004 den "Herrn der Ringe" erreicht hat, hat die unbemannte Sonde den Gasriesen, sein Ringsystem und seine vielen Monde erforscht.

Dabei gab es zahlreiche Entdeckungen: Nicht nur, dass die Cassini-Wissenschaftler zahlreiche neue Monde gefunden haben. Der kleine Eismond Enceladus misst von Pol zu Pol zwar nur 1/25 der Erde und sollte kaum mehr als ein erstarrter Schneeball sein. Enceladus Geysire sprühen aber überraschenderweise Wasser bis weit ins All und sorgen so für stetigen Nachschub für Saturns E-Ring. Das Wasser kommt aus einem unterirdischen - oder besser: unter-mondischen - Ozean, der wohl deutlich mehr Wasser umfasst als alle Meere der Erde zusammen. Cassini konnte im Enceladus-Wasser sogar zahlreiche Kohlenstoff-Verbindungen nachweisen - was bedeutet, dass in Enceladus' Ozean Leben entstehen oder schon entstanden sein könnte.

Der eisige Saturnmond Enceladus - ein möglicher Ort für Leben? (künstlerische Darstellung, NASA/JPL)

Und das führt zu einem Problem: An Bord von Cassini wurde der Treibstoff knapp. Hätte man sie einfach treiben lassen, wäre sie im Schwerefeld von Saturn und seinen über 50 Monden vielleicht irgendwann auf Enceladus gelenkt worden - und hätte sich dank glühend heißer Heizelemente irgendwann durch die dutzende Kilometer dicke Eisschicht durchgeschmolzen. Und so unglaublich es klingt: Es gibt Lebewesen auf der Erde, die 20 Jahre Vakuum, Strahlung und völliges Fehlen von Wasser und Nahrung locker wegstecken - wie etwa die "Bärtierchen" und viele Mikroben.

Das Bärtierchen "Tim" ist das Maskottchen der Astro-AG - und war der heimliche Star am Stand. Seine echten Kollegen sind um die 0,5 mm groß und können selbst 20 Jahre ungeschützt im Weltall überstehen.

Schweren Herzens entschlossen sich die Wissenschaftler von NASA und ESA daher, die Sonde kontrolliert in die Atmosphäre vom Saturn stürzen zu lassen. Aber nicht einfach nur so: Das Göttinger  Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS), das selbst einige Instrumente für die Saturn-Mission gebaut hatte, lud zu einer großen Abschiedsfeier. Während die Profis für eine Standleitung für Vorträge und eine Standleitung zum NASA-Kontrollzentrum sorgten, stellte die gemeinsame Astro-AG des Otto-Hahn-Gymnasium und des Felix-Klein-Gymnasiums unter Mathilde Witts Leitung ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine - und warb mit viel Enthusiasmus an allen Göttinger Gymnasien für dieses einmalige Ereignis. 

Rappelvoll: Gut 250 Besucher verfolgten im MPS die letzten Minuten der Cassini-Mission

Besonders vom OHG war der Andrang groß: Viele Lehrer hatten kurzerhand gleich ihre Physikkurse mitgenommen, aber auch viele andere OHG-ler aus Mittel- und Oberstufe waren auf eigene Faust vorbeigekommen. Gespannt verfolgte man die letzten Minuten auf der Leinwandprojektion - Cassinis Auftreffen auf die Stratosphere - dann den Signalabbruch, als Cassini ins Trudeln gerät - ein Techniker und eine Wissenschaftlerin, die sich im NASA-Kontrollzentrum mit Tränen in den Augen in die Arme fallen. Nach seiner langen Reise und bahnbrechenden Forschungen ist Cassini jetzt für alle Zeiten ein Teil des Saturns geworden.

Eigentlich war das schon 80 Minuten vorher passiert: So lange hatten die Signale von Cassini gebraucht, um die rund 1500 Millionen Kilometer bis zur Erde zurückzulegen - zehnmal mehr als die Entfernung von der Sonne zur Erde. Auf die Entfernung darf nichts schiefgehen - hinfliegen und etwas reparieren wäre unmöglich. Trotzdem hat die Sonde zwei Jahrzehnte ununterbrochen bahnbrechende Forschungsdaten geliefert - entsprechend groß viel dann auch der Applaus der Besucher aus.
 
Vor dem großen Besuchersturm: Dieser Astro-AG-Stand erstreckt sich über die gesamte Entfernung zwischen Erde (links) und Sonne (rechts) - in der Wirklichkeit 149,6 Millionen km. Bis zum Saturn und damit zu Cassini ist es zehnmal so weit.
 
Wer mehr wissen wollte, konnte sich jetzt im mobilen Planetarium der FPG  einiges über das Sonnensystem erklären lassen - oder halt zu den beiden Ständen der Astro-AG kommen. Am einen gab es leckere selbstgebackene Astro-Kuchen - die natürlich weggingen wie fixsternwarme Semmeln.

Am zweiten Stand informierte die Astro-AG über ihre Arbeit der letzten anderthalb Jahre: Von den ersten Anfängen als Herausforderungs-Projekt über die Entdeckung eines spektakulären Kontakt-Doppelsternsystems bis hin zu unseren Beobachtungs-Nächten, den Wettbewerbs-Teilnahmen, den zahlreichen Vortrags-Besuchen und dem Einarbeiten in die Allgemeine Relativitätstheorie in der Hildesheimer Raum-Zeit-Werkstatt. Wer wollte, konnte auch sein Geschick und physikalisches Verständnis bei der Super-Planet-Crash-Simulation unter Beweis stellen, seinen eigenen Saturn-Mond gestalten und mit nach Hause nehmen, in der mitgebrachten Auswahl an Fach- und Sach-Büchern der AG-ler herumschmökern - oder Tim, unser Bärchtierchen-Maskottchen kennenlernen.

Vor und nach den Vorträgen informierten sich die Besucher am Stand über die vielen Aktivitäten der Astro-AG

Viele Besucher stellten aber auch gleich ihre neuerworbenen Kenntnisse unter Beweis, indem sie sich am Preisrätsel der AG beteiligten. Neben "Starmix"-Süßigkeiten gab es private Führungen durchs MPS zu gewinnen - und als Hauptpreis einen Medien-Gutschein - natürlich gestifttet von der Firma Saturn. (Herzlichen Dank!}

Ohne Preis keinen Fleiß: MPS-Wissenschaftlerin Dr. Krummheuer (2. von links) zieht gleich die 3 Gewinner des Astro-AG-Preisrätsels

Als Glücksfee zog die MPS-Wissenschaftlerin Dr. Birgit Krummheuer noch als Abschluss des Tages öffentlich die Hauptgewinnerin - und auch die beiden Glückspilze, die demnächst ihren ganz persönlichen Einblick in das Göttinger Max-Planck-Institut nehmen werden!

Die Astro-AG möchte sich beim MPS und besonders bei Birgit Krummheuer für die großartige Kooperation bedanken. Besonders danken wir auch dafür, dass wir uns einmal für die vielen tollen Vorträge und die vielfältige sonstige Unterstützung im letzten Jahr erkenntlich zeigen durfen!

Bilder, Text und Weltraumkuchen: Noah Kirchhoff (9D), Mathilde Witt (Q1) und die Astro-AG

Erfolgreich beim Chemiewettbewerb (06.09.2017)

Neugierig sein lohnt sich

Im März 2017 nahmen vier Schülerinnen und Schüler an dem Niedersächsischen Experimentalwettbewerb Das ist Chemie teil. Im Rahmen der Chemie-AG experimentierten sie zum Thema Tee und Kakao – Chemie beliebter Getränke und lösten dabei verschiedene Probleme bei der Suche nach einem Eisteerezept.

Nina Alina Sander (6 E) und Liza Amelie Schleinitz (6 E) nahmen sehr erfolgreich teil und erhielten einen Sach-/Geldpreis. Die Arbeiten von Juan Nunez (6 A) und Rayan Zaghal (6 A) wurden mit einer Urkunde für erfolgreiche Teilnahme prämiert.

Zweiter Preis im Solarcup (05.09.2017)

Zweiter Preis für das OHG-Team im Göttinger Solar Cup

(bt.) Bela Deutsch (9e), Johannes Heinemeier und Frederic Schnittkowski (beide 9b) sowie Robert Gleber und Leon Susnija (beide 9e) haben für das OHG erfolgreich am diesjährigen Solar Cup teilgenommen. Der Wettbewerb fand bereits vor den Sommerferien statt, als die fünf noch in den 8. Jahrgang gingen. Das von Herrn Mie betreute Team freute sich über einen hervorragenden zweiten Platz – Glückwunsch!

 

GT vom 24.08.2017

Mongolei-Austausch - ein Nachhaltigkeitsprojekt (22.08.2017)

Mongolei-Austausch - ein Nachhaltigkeitsprojekt

(im.) Das Mongoleiaustausch-Projekt des OHG wurde in der Sommerausgabe der Zeitschrift "austausch bildet" des Programms "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) der Kultusministerkonferenz als Musterbeispiel zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung" vorgestellt. Die Bonner Journalistin Iris Ollech hat viele Telefongespräche und Skype-Interviews mit den beteiligten Lehrern und Schülern geführt und stellt in einem einfühlsamen Bericht die Besonderheiten des Umweltbildungs-Projekts Mongolei-Austausch dar.

Zur besseren Lesbarkeit als pdf

 

Zwei spezielle Astrophysik-Veranstaltungen im Juni (22.06.2017)

Der Herr der Ringe und Albert Einsteins berühmte Relativitätstheorie

Im Juni ist die Astronomie-AG gleich zu zwei speziellen Astrophysik-Veranstaltungen in einer Woche gegangen.

Der Herr der Ringe

Am Montag waren wir am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Dazu kam Dr. Frank Spahn, der extra aus Potsdam angereist ist, und präsentierte uns mit Enthusiasmus seine Arbeit.

Hast du dich schon mal gefragt, wie der Ring des Saturns entstanden ist? Dr. Spahn und seine Kollegen taten dies. Es existieren zwei Theorien. Die Erste besagt, dass der Ring ein Überbleibsel aus der Entstehungszeit des Sonnensystems ist. Dann dürfte der Ring im Durchschnitt nicht mehr als 100 Meter hoch sein. Die zweite Theorie besagt, dass der Ring durch einen Asteroideneinschlag entstand. In diesem Szenario müssten Objekte mit einem Durchmesser von 100 Metern bis zu einigen Kilometern (Moonlets) dort zu finden sein.

Durch die neuesten Erkenntnisse der Cassini-Sonde ist man der Antwort auf die Frage vielleicht ein bisschen näher gekommen.

Man hat Moonlets entdeckt. Diese Moonlets an sich sind aufgrund ihrer geringen Dichte nur schwer sichtbar, aber beim Einschlag eines Mondes in den Ring entstehen um den Mond herum propellerförmige Strukturen, die man gefunden hat.

Ist das der Beweis der Einschlagstheorie?

Albert Einsteins Relativitätstheorie 

Am Zeugnismittwoch haben die Astronomie-AG und die Uni-Mathe AG mit Schülern vom FKG, MPG und OHG die Hildesheimer Universität besucht. Dort angekommen haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe war an beiden Stationen. Die eine für die spezielle Relativitätstheorie, die andere für die allgemeine Relativitätstheorie. Durch die kleinen Gruppen (6-7 Personen) und die sehr gut durchdachten Arbeiten mit Präsentationen und Selbstversuchen haben wir uns alle mit den Grundlagen von Einsteins Relativitätstheorie beschäftigt. Wir durften Fragen stellen und hatten viel Freude an dieser Veranstaltung im Raum-Zeit-Labor.

5 astronomische Objekte (Mars, die Milchstraße, den Kleinen Wagen, Saturn und die Sonnen-Apotheke)
5 astronomische Objekte: Mars, die Milchstraße, den Kleinen Wagen, Saturn und die Sonnen-Apotheke

 


Die Altstadt von Hildesheim, wenn man sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt

Im Anschluss haben wir noch gegrillt und uns, typisch für unsere AGs, mit Science-Fiction-Spielen unterhalten.

Der Tag war ein voller Erfolg, hat eine Menge Spaß gemacht und jetzt können auch unsere Sommerferien beginnen.

Auszeichnungen im MINT-Bereich (20.06.2017)

GT vom 20.06.2017

Wetterballon sendet Messdaten (20.06.2017)

GT vom 20.06.2017

Unterwegs zu neuen Welten: "Herr der Ringe" und "Treffen der Generationen" (08.06.2017)

Gleich zweimal war die Astronomie-AG in der letzten Woche unterwegs – und erlebte diesmal eine Überraschung: Den Vortrag "Struktur der Dunklen Materie" hielt Jan Veltmaat, der 2009 sein Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium sein Abitur gemacht hatte. Inzwischen arbeitet der junge Astrophysiker als Doktorand an der Göttinger Universität.

Jan Veltmaat erforscht die Ursprünge und Struktur des Universums – er betreibt also Kosmologie. Und wie wir Astro-AG-ler im bis auf den letzten Platz gefüllten Vortragsraum erfuhren: Diese steht vor einem großen Rätsel – dem der "Dunklen Materie".

Praktisch alles, was es auf der Erde gibt, besteht aus nur drei Sorten von Grundbausteinen: Protonen, Neutronen und Elektronen. Physiker haben in den letzten Jahrzehnten auch noch einige hundert andere Teilchen gefunden, die aber entweder nur sehr selten vorkommen oder (wie die Neutrinos) auch in großen Mengen sehr wenig 'wiegen'.

Wenn wir nachts in den Himmel schauen, sehen wir vor allem Sterne. Diese Sterne bilden mit vielen Milliarden anderen unsere Galaxis, die "Milchstraße". Von anderen solchen Sterneninseln ist die Milchstraße durch große, fast gänzlich leere Räume getrennt – es gibt dort weniger als ein Billionstel der Teilchen, die selbst noch im besten je auf der Erde erzeugten Vakuum vorhanden sind. Die Sterne bleiben zusammen, weil sie sich gegenseitig mit ihrer Schwerkraft anziehen. Auch die Galaxien ziehen sich gegenseitig an und bilden einen Galaxienhaufen.


Quelle: "NASA/JPL"

Und hier kommt Veltmanns Forschung ins Spiel: Selbst wenn man alle Sterne, alle Planeten, alles Gas und allen Staub einer Galaxie zusammenrechnet, fehlen 85% der Masse. Die Galaxien ziehen sich zu stark an, die Sterne umlaufen das Zentrum ihrer Galaxien zu schnell – etwas ist dort, was sich durch seine Schwerkraft bemerkbar macht, aber sonst nicht zu entdecken ist. Es ist unsichtbar, es reagiert nicht chemisch oder auf Magnetfelder. Das einzige, was die Forscher sicher wissen, ist, dass diese Materie nichts ist, was wir bereits auf der Erde gefunden haben: Ansonsten tappen wir bei dieser Materie im Dunkeln – und genau deshalb heißt sie auch "Dunkle Materie".

Jan Veltmaat untersucht, ob diese Materie sich wenigstens wie Teilchen benimmt – oder wie eine Welle. Wenn sie sich wie eine Welle benimmt, sollte in einigen Teilen der Milchstraße viel mehr davon sein als in anderen – und die Sterne dort stärker anziehen. Nach dem Vortrag nutzten viele im Publikum noch die Gelegenheit zum Nachfragen und Diskutieren, während andere mit dem großen Teleskop der Uni-Sternwarte in die Weiten des Nachthimmels blickten.

Nicht weniger spannend war der Vortrag am Montag, der im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) stattfand. Dr. Norbert Krupp stellte uns mit dem "Herrn der Ringe und Monde" - dem Planeten Saturn also. Das MPS hat die letzten Jahre intensiv an der Mission "Cassini" mitgewirkt, einer Raumsonde, die Saturns Ringe und seine über 50 Monde erforscht hat. Einer der spannendsten Monde ist Enceladus: Zwar ist er kleiner als der Erdmond und hat keine nenneswerte Atmosphäre. Aber unter der viele km dicken Eisoberfläche liegen unter"irdische" Ozeane verborgen, die mehr Wasser enthalten als alle Meere der Erde. Sie werden nicht von der Sonne aufgeheizt, sondern von den Gezeitenkräften des Saturn: Der große Planeten knetet seinen Mond sozusagen, wobei der warm genug wird, damit Eis schmilzt. Ab und an bricht das heiße Wasser sogar durch die Eisoberfläche durch – und als Geysire hunderte km weit in den Weltraum.

Nach dem Vortrag ließen wir uns neben einigen Cassini-Bauteil-Prototypen auch noch ein handgefertigtes riesiges Modell von Enceladus erklären – komplett mit dampfenden Geysiren, und originalgetreu bis in die Details der zahllosen Eis-Schluchten und -Berge. Beim abschließenden Chillen im "Restaurant am Ende des Universums" (der MPS-Mensa) beschlossen wir: Die nächsten Vorträge lassen wir uns auch auf keinen Fall entgehen!

Thomas Hamelin (10m), Mario Strik (6b), Dr. Andreas P Rauch – Fotos von Mario und Jonas R.

Naturforscher-AG auf Exkursion (29.05.2017)

Auf Exkursion zum Institut für Physik

Es ist strahlender Sonnenschein am 29.05.2017 und es werden Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Die Naturforscher-AG aus Fünftklässlern des OHG und Viertklässlern der Godehard-Schule zieht es an diesem Tag jedoch nicht ins Freibad oder an die Leine, stattdessen steht eine schon länger geplante Exkursion zur Fakultät für Physik der Universität Göttingen auf dem Plan.

So wird das Klassenzimmer für den heutigen Nachmittag gegen ein Labor im Keller der Physik getauscht, denn die Besichtigung eines Rasterelektronenmikroskops ist geplant. Nach einer kurzen Erklärung zum Aufbau des Mikroskops wurde die zu untersuchende Probe, eine vergoldete Zecke, in das Gerät eingebaut.

 

 

Dann hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Mikroskop selbst zu bedienen und verschiedene Bereiche der Zecke, wie beispielsweise die Mundwerkzeuge, genauer zu untersuchen. Dadurch konnten sie die hohe Vergrößerung und Auflösung des Mikroskops direkt erfahren und somit einen Einblick in moderne Forschungsmethoden bekommen sowie darüber hinaus natürlich auch etwas über den Aufbau einer Zecke lernen.

Insgesamt war es somit ein lohnenswerter Ausflug mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, wodurch es mehr als verschmerzbar war, das schöne Wetter erst etwas später genießen zu können.

Abschließend sei an dieser Stelle noch einmal Christine Borchers und Volker Radisch aus der Fakultät für Physik für die Ermöglichung und Durchführung der Führung gedankt.

Arne Winkler und Hendrik Schöneich betreuen die Naturforscher-AG in diesem Schulhalbjahr im Rahmen ihres zweiten Fachpraktikums Chemie.

Astro-AG erfährt Neues aus der Wissenschaften direkt vom Uni-Experten (28.02.2017)

(RCA.) Gravitationswellen sind Wellen in Raum und Zeit, welche diese verzerren, also diese ausdehnen oder stauchen. Jegliche sich bewegende Masse löst eine solche Welle aus; je mehr Masse und Geschwindigkeit, desto stärker die Welle. So sind zum Beispiel Wellen, die von zwei fusionierenden Schwarzen Löchern verursacht werden, deutlich größer als solche, die von winzigen langsamen Objekten wie der Sonne und der Erde erzeugt werden. Mit bestimmten Vorrichtungen auf der Erde können solche “großen“ Gravitationswellen gemessen werden.

Dies war das Thema eines Vortrages, den ein angehender Astrophysiker an der Universität Göttingen am 7.November 2016 gehalten hatte. Von der Astronomie-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums hatten wir diesem Votrag beigewohnt, bei der wir mehr über die Astrophysik und die Erforschung des Weltraumes, die dazugehörige Geschichte und Entwicklung lernten.

Angefangen hatte es mit dem obig kurz zusammengefassten Vortrag, darauf folgte eine Besichtigungen des Uni-Teleskopes und ein kurzer Exkurs darüber, wie momentan in der aktuellen Astrophysik beobachtet und geforscht wird (und warum man keine vom Aussterben bedrohten Tierarten auf seinem Teleskop nesten lassen möchte). Ebenfalls konnte man auch näheres über die Funktionsweise moderner Teleskope lernen.

Darauf folgte wie üblich eine Demonstration der Sternwarte. Der Dieselmotor ratterte, die Kuppel drehte sich und man sah: Nichts. Es war zu bewölkt, um an diesem Abend um etwas beobachten zu können. Stattdessen gab es etwas aus der Geschichte der Astrophysik. Uns wurden alte Teleskope (eines sogar noch aus Holz) und andere Geräte, die in der Vergangenheit von Göttinger Forschern die unsere Erkenntnis und unser Wissen über Weltraum und Physik geprägt haben.

Marten Pretorius (10b)

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/LISA-waves.jpg

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Regionalwettbewerb Jugend forscht / Schüler experimentieren (26.02.2017)

Regionalwettbewerb in Braunschweig Jugend forscht / Schüler experimentieren

(MAT.) Erfolgreiches Team OHG ist wieder in der Landessparkasse...

Nachdem wir letztes Jahr in Hildesheim gastierten, starteten wir in diesem Jahr mit neun Projekten in Braunschweig an altbekannter Stätte.

Bereits um 6:30 Uhr wurde der Bus u.a. mit Aquarien, Computern, Solarregenschirmen, Taschentüchern und druckfrischen Postern im Großformat (vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Funk von der Asklepios-Klinik) beladen.

Nach der Fahrt und dem Aufbau ging es um halb zehn mit den Präsentationen vor der Jury los:

Schüler experimentieren: 

  1. Arbeitswelt (Boran Karadogan, Alexander Enge)

  2. Arbeitswelt (Frederik Schittkowski, Johannes Heinemeier) - 3.Platz

  3. Arbeitswelt (Felix Funk, Philipp Herzog) - VDI Sonderpreis originellste Arbeit

  4. Technik (Bela Deutsch, Leon Susnja, Robert Gleber)

  5. Technik (Paul Möbius, Tobias, Rating)

  6. Technik (Noah Kirchhoff, Moritz Bahn)

  7. Biologie (Luise Pfeiffer, Vivian Senge)


Jugend forscht: 

  1. Technik (Nils Beinhorn, Pascal Bügle) 

  2. Arbeitswelt (Alexander Ehrling, Tim Schäfer) - 3. Platz

Siegerehrungen

Die "Streberschlacht" im Anschluss an das Mittagessen wurde eiskalt vom OHG gewonnen:
1. Platz: Felix Funk, Nils Beinhorn, Philipp Herzog, Pascal Bügle, 2. Platz: Alexander Enge, Boran Karadogan.

Und auch bei der anschließenden Siegerehrung wurden neben den oben genannten SuS die Lehrer, die das Konzept des Wettbewerbs-WPU am OHG entwickelt haben, geehrt.

Nach einem kleinen Imbiss und dem mehr oder weniger intensiven Feedback der Jury wurde abgebaut und um acht leicht erschöpft zurück gerollt. Eine tolle Erfahrung, auch wenn es ein langer Freitag war.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr...

Chancen und Gefahren der Nanotechnologie (14.02.2017)

Alles Nano – oder was?

Chemie-Kurs lernt in der Fakultät für Chemie Chancen und Gefahren der Nanotechnologie kennen

Am 25. Januar besuchte der Chemie-eW-Kurs Q2 von Herrn Irmer die Fakultät für Chemie, um sich im neu eingerichteten Fachunterrichtsraum von Prof. Thomas Waitz mit dem Thema „Nanochemie“ zu beschäftigen. Nanopartikel, also Teilchen in der Größenordnung von mehreren 10-9 Metern (Millionstel Millimeter), finden sich inzwischen nahezu überall in unserem Alltag: in Sonnencreme und anderen Kosmetik- und Hautpflegeprodukten, in Lacken und auf Kunststoffoberflächen, als Beschichtung auf Textilien, zur Veredelung von Glasoberflächen, zur Desinfektion von Operierbestecken, aber auch bei Socken, damit die Zersetzung von Schweiß unterdrückt wird. Das Projekt NanoBiNE (Nanotechnologie im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler durch Experimente und Sachinformation an die Chancen und Risiken der Nano-Technologie heranzuführen.

Nach einem kurzen Einführungsvortrag über den Begriff „Nano“ und das Vorkommen im Alltag standen drei Versuche im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler stellten selbst Zinkoxid-Nanopartikel, wie sie z.B. in Sonnencreme enthalten sind, herstellen und per Fluoreszenz nachweisen. Faszinierend war auch, dass eine einfache Rußschicht einen Objektträger wasserabweisend machen kann, so dass Wassertropfen einfach abperlen. Dieser „Lotus-Effekt“ durch nanoskalige Oberflächenstrukturen wird bei schmutzabweisen Oberflächen genutzt. Im letzten Versuch wurde gezeigt, wie Zinkoxid- und Silbernanopartikel die alkoholische Gärung von Zuckerlösungen durch Vergiften der Hefezellen hemmen oder gar unterbinden.

Seinen Abschluss fand der Nachmittag mit einer kleiner Podiumsdiskussion zur Frage, ob Nanopartikel in Sonnencremes verboten werden sollte. Vertreter der chemischen Industrie, der Verbraucherzentrale, des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft tauschten Argumente aus, um als Gutachter einen Vertreter des Verbraucherministeriums zu beraten. Nach einer spannenden Diskussion entschied der Ministeriumsvertreter, dass es sinnvoll sei, den Einsatz von Nano-Titandioxid in Sonnencremes so lange zu verbieten, bis eindeutige Forschungsergebnisse zu den Risiken vorlägen. Die Schülerinnen und Schüler erlebten aufgrund der exzellenten Betreuung durch die Mitarbeiterinnen der Abteilung für Fachdidaktik Chemie einen intensiven Nachmittag mit neuen Kenntnissen und einem gesteigerten Problembewusstsein.

MINT-Aktivitäten 2016

Besuche an der Uni Göttingen für (Astro-) Physik (31.10.2016)
Findest du das Doppelsternsystem?

Wir, die Astro AG, waren schon mehrfach an der Uni Göttingen für (Astro-)Physik. Unter anderem waren wir bei einem Vortrag von Professor Ansgar Reiners zu dem Planet Proxima Centauri b, dem Stern Proxima Centauri und dem Doppelstern Proxima Centauri a b.

Nach dem Vortrag über den erdnächsten Exoplaneten haben wir uns mit den schon mittlerweile bekannten üblichen Verdächtigen auf dem Dach der Uni unterhalten. Dabei haben wir uns auch Sterne, Sternkonstellationen und einen Doppelstern durch das große Teleskop angeschaut. Mit bloßem Auge konnten wir die bekannten Planeten Saturn und Mars sehen.

Noch nicht mal sieben Tage später waren wir bei einem Vortrag über Karl Schwarzschild. Er ist ein berühmter verstorbener Göttinger Physiker, durch welchen die Teleskopoptik revolutioniert wurde. Anschließend konnten wir noch mehr über das Leben von Schwarzschild erfahren sowie unsere Fragen beantworten lassen. Zudem stehen in der Eingangshalle des Unigebäudes für Physik noch einige Teleskope, durch die auch noch heute geschaut werden kann.

Mathilde Witt

Landesfinale Jugend forscht/Schüler experimentieren (14.03.2016)

OHG mit drei Projekten in Oldenburg

Mit gleich drei Projekten waren wir in diesem Jahr erstmalig in Oldenburg (10.-12.03.2016) vertreten.

Mathildes perfektionierte Yoyos, Linus (und Jörns) Schall- und Wärmedämmungsstudien und Jonas (+ Henri, der wie Jörn in England war) infrarotgesteuerter, automatisierter Rasenmäher stellten die drei OHGler auf dem Landeswettbewerb Schüler experimentiert (Jugend Forscht für SuS bis 14 Jahre) vor.

Hier waren alle Regionalsieger aus Niedersachsen vertreten, d.h. je 6-8 erstklassige Projekte aus 6 verschiedenen Themengebieten. "Ein wenig aufgeregt ist man da schon" (Linus), aber "die Jury war sehr freundlich und hat sich viel Zeit für die Projekte genommen" (Jonas) und "man bekam neue Anregungen. Andere Schüler hat man auch super schnell kennengelernt oder (aus Wolfenbüttel) wiedergetroffen" (Mathilde) - sei es beim Erkunden der anderen Stände, beim gemeinsamen Essen, beim Doppelkopf abends oder Klettern Freitag Abend. Der Sportausflug in die Boulderhalle war ein guter Abschluss des zweiten Tages, an dem vormittags 300 SuS aus Oldenburg die Ausstellung besuchten, bevor die Juroren ein zweites Mal ihren Rundgang starteten.

Bereits Freitag morgen wurden die OHG-Lehrer als engagierteste Betreuer geehrt, da freuen sich (Herr Vespermann, Herr Mie und Herr Matthes) natürlich ein wenig. Viel mehr aber freuen wir uns über die Auszeichnungen unserer Schülerin Mathilde, die  am Samstag einen dritten Platz erreichte und Linus, der einen Sonderpreis in der Kategorie "Klimaschutz" gewann.

Ganz tolle Leistung von allen drei(fünf) OHGlern bei einer erstklassigen Veranstaltung und wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Vielen Dank auch an die Betreuer und Organisatoren in Oldenburg.

Die Projekte


Mathilde Witt: Technik, "Rotationsfrequenz eines Yoyos in Abhängigkeit von physikalischen Parametern"

 


Linus Frey (und Jörn Aurisch): Physik, "Dämmung mit natürlichen Materialien"

 


Jonas Grajcar (und Henri Marienhagen): Arbeitswelt, "Automatischer Rasenmäher mit Fernsteuerung"

Göttinger Tageblatt vom 15.03.2016

     

Jugend forscht/Schüler experimentieren (26.02.2016)

Am 17., 18. und 19. Februar war es wieder so weit …

… viele SuS der Wettbewerbs-WPU-Kurse aus den Jahrgängen 8 (betreuender Lehrer Herr Mie) und 9 (betreuende Lehrer Herr Vespermann und Herr Matthes) nahmen zum fünften Mal an Jugend Forscht / Schüler Experimentieren teil. Während die dreizehn Jüngeren noch bei Schüler Experimentieren ihre Projekte präsentierten, behaupteten sich bereits fünf Schülerinnen und Schüler bei Jugend Forscht (ab einem Alter von 15 Jahren muss man bei Jugend Forscht teilnehmen).

Der Wettbewerb fand erstmals für uns in Hildesheim und nicht wie gewohnt in Braunschweig statt. Aber auch in der Messehalle in Hildesheim war der Empfang sehr herzlich. Viele Schulklassen kamen am Mittwoch und Donnerstag zu Besuch und interessierten sich für die Projekte. Die sehr freundlichen Juroren besuchten uns dabei in der Zwischenzeit, sodass nie Langeweile aufkam.

Die Fahrten wurden diesmal privat organisiert und konnten Dank mitfahrender Eltern am Freitag und der Unterstützung durch den Verein der Freunde des OHG stattfinden. Vielen Dank nochmals dafür!

Obwohl wir mit weniger Gruppen als in den Vorjahren antraten, war dieses Jahr das bisher erfolgreichste. Neben vielen Sonderpreisen (vor allem den – mit 1.000 Eurodotierten - Schulpreis!) und vier 2./3. Plätzen gab es in diesem Jahr gleich drei Sieger in den jeweiligen Kategorien. So nehmen diese drei Gruppen am Landeswettbewerb in Oldenburg teil (03.-05. März). Wir drücken die Daumen für die nächste Runde!

WPU-Kurs 9 (Mathilde Witt, Johanna Thomä, Jonas Grajcar, Luca Rauhut)

OHG erfolgreich beim Regionalwettbewerb

 

GT vom 23.02.2016

Unsere Projekte

 

Mathe Olympiade - Erfolgreiche OHGler bei der Regionalrunde (19.01.2016)

Erfolgreiche OHG-Schülerinnen und Schüler bei der Regionalrunde

(KRA.) Im November haben wieder einige mathematikinteressierte Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der Regionalrunde der Mathematikolympiade teilgenommen. Dazu mussten sie in einer vier- bzw. sechsstündigen Klausur z.T. über sehr anspruchsvolle Aufgaben nachdenken und dabei nicht nur einfach den richtigen von mehreren Lösungsvorschlägen ankreuzen, sondern auch ihre Lösungsansätze und Überlegungen auf dem Weg zur korrekten Lösung ausführlich aufschreiben. Wie schon im letzten Jahr wurden auch in diesem Jahr die erfolgreichen Teilnehmer an dieser Regionalrunde aus den Göttinger Gymnasien bei einer gemeinsamen Veranstaltung geehrt, die am Nachmittag des 12. Januar 2016 am Felix-Klein-Gymnasiums stattfand.

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die mit hervorragendem Erfolg an der Regionalrunde der Mathematik-Olympiade teilgenommen haben, erhielten bei dieser Gelegenheit neben einer Urkunde auch einen Buchgutschein, der für die Schülerinnen und Schüler des OHGs dankenswerterweise wieder vom „Verein der Freunde des Otto-Hahn-Gymnasiums“ gestiftet wurde. Einen Gutschein erhielten von unserer Schule die folgenden Schülerinnen und Schüler: Nils Bernhardt (5B), Rosa Dornieden (5E), David Hildebrandt (5E), Noah Kirchhoff (7D), Amelie Siebert (7C), Klara Walde (5B). Herzlichen Glückwunsch!

Erst nach der Verleihung dieser Urkunden und Buchgutscheine gab der Vorsitzende des Vereins Mathematik-Olympiaden in Niedersachsen e.V., Daniel Homann, bekannt, welche Schülerinnen und Schüler sich zur Teilnahme an der diesjährigen Landesrunde qualifiziert haben. Dies hat von den Schülerinnen und Schülern des OHGs in diesem Jahr David Hildebrandt (5E) geschafft, dem wir schon jetzt viel Erfolg bei der dieser nächsten Runde der Mathematik-Olympiade wünschen. Diese findet am letzten Wochenende im Februar an der Universität Göttingen (Fakultät für Mathematik) statt, und dort kann David seine mathematischen Fähigkeiten mit den zwanzig besten Schülerinnen und Schülern seines Jahrgangs aus ganz Niedersachsen messen.

Noch in diesem Schuljahr finden übrigens zwei weitere Mathematik-Wettbewerbe statt, an denen in den letzten Jahren immer zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen des OHGs teilgenommen haben: Am 24. Februar 2016 startet der PANGEA-Wettbewerb mit der Schulrunde, und am dritten Donnerstag im März, also am 17. März, sind dann wieder alle zur Teilnahme am „Känguru der Mathematik“ eingeladen.

Interessierte können sich zu beiden Wettbewerben über ihre Mathematiklehrerin bzw. ihren Mathematiklehrer anmelden.

10k zu Besuch bei Sartorius (12.01.2016)

10k zu Besuch bei SARTORIUS

(bt.) Für alle 10. Klassen geht es in Kürze raus aus der Schule, hinein in die Welt der Arbeit, wenn die Schülerinnen und Schüler ihr vierzehntägiges Betriebspraktikum absolvieren. Vom 01. bis zum 14. Februar haben sie dann die Chance, in die Berufswelt hinein zu schnuppern und praktische Erfahrungen zu sammeln. Die allermeisten werden ihre Praktika bei Firmen und Betrieben im Göttinger Raum machen, einige wenige zieht es für diese zwei Wochen schon hinaus in die „kleine weite Welt“, etwa nach Hamburg, Hannover oder Berlin.

Die Fachgruppe Politik/Wirtschaft des OHGs hat dazu ein eigenes Berufsorientierungskonzept entwickelt, das zu Beginn des 10. Schuljahres umgesetzt wird und im Wesentlichen aus zwei Modulen besteht; es gibt den angehenden Abiturienten eine Orientierung bei der Frage, wie es nach der Schule weitergehen soll – Ausbildung oder Studium ist für die meisten dabei die Schlüsselfrage.

Betriebserkundungen bieten die große Chance für direkte Einblicke in die Arbeitswelt. Göttingen ist verglichen mit Großstädten ein eher strukturschwaches Gebiet, aber selbstverständlich gibt es dennoch großartige Optionen: SARTORIUS, ein Pharma- und Laborzulieferer, ist ein großes und weltweit expandierendes, börsennotiertes Unternehmen (www.sartorius.de). Es wurde 1870 gegründet und beschäftigt 5600 Mitarbeiter weltweit, in Göttingen, dem Headquarter, sind es über 2000. Laborproducts und Bioprocess Solutions sind die beiden großen Geschäftsfelder des Unternehmens, in denen hochspezialisierte Mitarbeiter beschäftigt sind. „Ungelernte Arbeiter in der Produktion“, so Frau Ines Majewski, die Leiterin des Sartorius College, finde man nicht mehr im Betrieb. Viele Arbeiten würden zwar von Maschinen und Robotern erledigt, aber Ingenieure und Computerfachleute seien für die Kontrolle des Produktionsprozesses unerlässlich.

Frau Majewski und ihre Kollegin, Frau Klesser, führten die Klasse durch die Biotechnologie-Produktion, wo vor allem Filter für die Pharmabranche hergestellt werden. Die Waagen, die SARTORIUS baut, messen bis zur 8. Stelle nach dem Komma, demnächst werde man in der Lage sein, Waagen zu bauen, die sogar noch bis zur 11. Stelle nach dem Komma messen würden, so Frau Majewski.

Die Schülerinnen und Schüler wurden herzlich und aufgenommen, ihre Fragen kompetent und umfassend beantwortet. Jetzt kann es losgehen, die Antennen für die Zeit nach der Schule werden ausgefahren und ausgerichtet und wer weiß, vielleicht wird ja später ein OHG’ler dort seinen Arbeitsplatz finden. Julia aus der 10k wird in dem Unternehmen schon einmal ihr Betriebspraktikum absolvieren ...

MINT-Aktivitäten 2015

Naturforscher AG besucht Geowissenschaftliches Institut (9.12.2015)

Exkursion ins Geowissenschaftliche Institut

Am 9.12.15 machte die Naturforscher-AG, welche sich aus Schülerinnen des OHG und der Godehard-Grundschule zusammensetzt, eine Exkursion zum Geowissenschaftlichen Institut der Universität Göttingen.

Dort unternahmen die Schülerinnen im Rahmen einer Rallye eine kleine Zeitreise und konnten so mehr über Urzeittiere wie das Mammut, den Höhlenbär oder den Elefantenfuß-Moa erfahren. Außerdem erforschten sie die vielen Erscheinungsformen von Edelsteinen, wobei ein besonderes Highlight die fluoreszierenden Mineralien darstellten.

Zuvor hatten die SuS bereits in der AG untersuchet, welche alltäglichen Substanzen oder Gegenstände unter UV-Licht beginnen zu fluoreszieren. Bei der Spurensuche durch das Museum hatten die SuS sehr viel Spaß und glänzten am Ende der Rallye mit ihrem erstaunlichen Forschergeist.

"Jugend forscht": Göttinger Schüler besonders erfolgreich (GT vom 02.03.215)

Göttinger Tageblatt vom 02.03.2015

Jugend forscht - OHG-Schüler erfolgreich (01.03.2015)

OHG-Schüler erfolgreich beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren"

(Mat.) "Es geht wieder los"... So lautet das Motto der 50. Runde von "Jugend forscht/Schüler experimentieren" in diesem Jahr. Wir OHGler sind zwar erst seit 4 Jahren dabei, aber dafür waren wir mit 12 Projekten beim Regionalwettbewerb in Braunschweig vertreten, die es durch den internen OHG-Wettbewerb Anfang Februar geschafft hatten.

Die 22 Projektler aus den Klassenstufen 7 bis Q1 mussten am Freitag, den 27.02. bereits um 06:30 Uhr in der Schule sein. Denn ab acht wurde in den Räumen der Landessparkasse Braunschweig aufgebaut und ab 10:15 Uhr wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv durch Juroren befragt.

Das gemeinsame Abendprogramm war ein Besuch des Kinos, abgerundet durch ein hervorragendes Buffet - so schlief es sich anschließend wunderbar in den beiden Hotels am Wollmarkt bzw. im Deutschen Haus.

Am Samstag waren die Räumlichkeiten für das breite Publikum geöffnet und die SuS präsentierten ihre Projekte abermals. Vorher jedoch gab es die Prämierungen.

Und auch in diesem Jahr spielte das OHG in vielen Bereichen ganz oben mit. So wurden die Hälfte der Projekte prämiert:

Sparte Schüler experimentieren

1. Platz Arbeitswelt JM Feldmaschine (Marten Pretorius, Justus Harling) Die beiden sind die ersten Schüler vom OHG, die das OHG beim Landeswettbewerb in Oldenburg vertreten werden (19. -21.03.2015).

3. Platz Physik und dritter Sonderpreis des "Zonta Club of Salzgitter" für Moos als Isolator für Kleidung (Vivian Senge)

3. Platz Technik für Auto mit ovalen Rädern (Linus Frey, Jannis Rodeck, Luka Markanovic)

2. Platz Technik für Die Ladetastatur 2.0 (Johanna Thomä, Henri Marienhagen)

2. Platz Geo- und Raumwissenschaften für SEWP (Jonah Riedl, Jakob Dieterle)

3. Platz Technik im Bereich Jugend forscht für NavBot - ein autonomes Fahrzeug (Rasmus Holst, Mika Weiße-Blanke, Ben Ludwig)

Sonderpreis für Qualitätsprüfung durch zerstörungsfreie Meßtechnik für Cobra meets Mindstorm (Cedrik Donges)

Sonderpreis des VDI für Schulen (250 Euro für das OHG)

Herr Mie, Herr Vespermann (der leider erkrankt war) und Herr Matthes sind stolz auf alle 22 Jungforscherinnen und -forscher. Toll, was Schülerinnen und Schüler (zusätzlich zur Schule) leisten können! Weiter so, dann "geht es wieder weiter"...

MINT 400 in Berlin (23.02.2015)

Teilnahme an Forschungskursen und Workshops

(BS.) Das Haupstadtforum des bundesweiten Excellence-Schulnetzwerkes MINT-EC (Verein Mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.Vbietet alle zwei Jahre Schülern und Lehrern die Möglichkeit, an Forschungskursen und Workshops in Berlin teilzunehmen. Dieses Jahr nahmen zwei Schüler des OHG`s - Ann-Christin Kerl und Nico Herbig (beide Q2) - in Begleitung von Frau Buerschaper teil.

Neben interessanten Fachvorträgen, z.B. wie das Gehen funktioniert und daraus resultierend, welche Leistungsfähigkeit eine Prothese haben muss oder wie man unterhaltsam präsentiert, standen ein Bildungsmarkt und interessante Workshops für Schüler und Lehrer auf dem Programm. Unter anderem ein spannender, mit praktischer Laborarbeit gefüllter Tag im Gläsernen Labor. Die Schüler haben dort in mehren Schritten Coffein aus Tee und Kaffee extrahiert. Bei der Abendveranstaltung am Freitag wurden die Schüler geehrt, die alle Aufgaben des internationalen Chemiewettbewerbs des Royal Australien Chemistry Institutes richtig gelöst hatten.

Auch der Chemie eA der Q2 nahm erfolgreich an diesem Wettbewerb teil. So gelang es drei Schülern - Marcel Hellwig, Till Niemann und Martin Schroeder - unter die besten 10% der Schüler aus Deutschland zu kommen. Weitere vier Schüler - Louis Deppe, Nico Herbig, Ann-Christin Kerl und Rebecca Wraage - waren unter die 25% der Besten aus Deutschland gekommen.

Jugend forscht (20.02.2015)

Präsentation von WPU-Projekten der Klassen 8-10

 
(mat.) Freitag, der 13te: An diesem Glückstag fand die interne Präsentation der WPU-Projekte im OHG statt. 47 SuS aus den 7ten, 8ten, 9ten und 10ten Klassen stellten die Umsetzungen ihrer jeweiligen Forschungsfragen vor. Dabei wechselten die Themen zwischen Biologie, Chemie, Raumwissenschaften, Physik/Technik und Informatik.
 
22 SuS aus den WPU`s von Herrn Mie, Vespermann und Matthes fahren am 27./28. Februar sogar mit zum Regionalwettbewerb Jugend Forscht / Schüler Experimentieren. In Braunschweig stellen sie ihre Projekte vor und haben gute Chancen auf Platzierungen.