Spannendes Projekt am OHG: Schule durch Kultur!

Zeichnen – Träumen – Schauspielern – Schreiben – Kleben – Ausstellen – Filmen – Lachen – Nähen –  Musizieren – Reden – Spielen - Bauen…

Dies alles könnte in dem neuen Projekt geschehen, das es ab dem Schuljahr 2015/16 am OHG gibt wird und das vom niedersächsischen Kultusministerium, der Mercator-Stiftung sowie der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V. unterstützt wird.

In unterschiedlichen Jahrgängen wollen wir neue Wege des Lernens ausprobieren und dabei auch die Pfade der herkömmlichen Schulfächer verlassen: Kann man zum Beispiel eine binomische Formel bauen? Was haben Handyfotos mit Geschichte zu tun? Wie kann man Lebenswege sichtbar machen? Solchen und anderen Fragen könnten wir in dem Projekt nachspüren.

 

In diesem Zusammenhang wollen wir mit dem Thema "Spurensuche – Ein Projekt über das Festhalten, Erinnern und Verändern in den bildenden Medien" starten und nach und nach unsere Kreise erweitern. Das Projekt ist deshalb auch nicht ausschließlich auf eine Jahrgangsstufe bezogen, sondern es kann in ganz unterschiedlichen Klassen und Stufen zur Thematik gearbeitet werden.

Besonders freuen wir uns, dass wir mit dem Göttinger Künstlerhaus einen engagierten und erfahrenen Kooperationspartner gefunden haben, der uns mit seinem Wissen unterstützend zur Seite steht. Gemeinsame Workshops, gegenseitige Besuche, anregende Diskussionen mit richtigen Künstlern erwarten uns…

Wir freuen uns sehr über Anregungen und sind jederzeit offen für Fragen – sprecht uns einfach an!

Daniela Forkmann, Inga Ritter, Petra Siebert

Aktuelle Projekte

Ausstellung im OHG: Homunkulus, Bauhaus und Rechenmaschinen (Juni 2017)

(SB.) Seit dem 13.6. ist eine ungewöhnliche Kunstausstellung in der Oberen Pausenhalle zu sehen, die die fast dreijährige Kooperation zwischen dem Göttinger Künstlerhaus und dem OHG in Werken, Texten und Fotos reflektiert.

Die Zusammenarbeit bestand aus Fortbildungen für Lehrer/innen, Künstlerbetreuung im Unterricht, neuartigen Praxiserlebnissen und gegenseitiger Beratung.

In einer Klasse 6 wurden freie Zufallstechniken geübt, in einer anderen Sechsten und einer achten Klasse entstanden fantasievolle Rechenmaschinen im Collageverfahren. Ein WPU-Kurs 9 lernte unter Anleitung einer Expertin den Maskenbau, ein Politikkurs der Q1 erfuhr das Thema Biographie in malerischer Auseinandersetzung.

 

In der Ausstellung fordert vieles den Betrachter zum Forschen, Weiterspinnen von Gedanken und zu kreativen Deutungen heraus. Einen großen Teil nehmen dabei unglaublich vielfältige Produkte aus einem Kunst-Oberstufenkurs (Q1) ein: hier entstanden unter dem Oberbegriff „Behausungen“ u.a. Muschelgehäuse aus Ton, Gefäße, künstliche Menschen aus Wegwerfobjekten, Hausmodelle und emotionale Bilder, die sich mit der eigenen Stadterfahrung auseinandersetzen.

Wem dies alles zu theoretisch ist, der/die sollte bis zum kommenden Montag in die Pausenhalle kommen und – staunen.

"Spurensuche" im Künstlerhaus (Gewölbekeller) (Juni 2017)

 

 

 

Ausstellungseröffnung am 30.05.2017

GT vom 29.05.2017

Einfach mal vorbeischauen, denn der Besuch der Ausstellung ist sehr lohnenswert! 

Ort: Künstlerhaus (Gotmarstr. 1)  bis zum 11. Juni, Di-Fr: 16-18 Uhr, Sa-So: 11-16 Uhr
        vom 13. bis 21. Juni im OHG, Mo-Fr: 8-17 Uhr

Mitmachaktionen für Kinder und Jugendliche während der Ausstellung im Künstlerhaus, angeboten von Georg Hoppenstedt:

1.6., 16-17.30 Uhr, "Schattenspiel mit dem Overheadprojektor"

7.6., 16-17.30 Uhr, "Spurensuche - Malen ohne Pinsel"

8.6., 16-17.30 Uhr, "Drucken mit einfachen Mitteln"

10.6., 14-15 Uhr, "Schattenspiel mit dem Overheadprojektor"

10.6., 16-17 Uhr, "Schattenspiel mit dem Overheadprojektor"

Die Arbeit in einem Künstleratelier (April 2017)

(Sb.) Das Projekt Schule:Kultur (gesponsert von der Mercator Stiftung) hat in den letzten beiden Schuljahren am OHG viele interessante Arbeitsformen ermöglicht.

So erlaubte es die Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Göttingen, insbesondere mit Herrn Georg Hoppenstedt, der Klasse 6b in den Wochen vor und nach den Osterferien die Arbeit in einem Künstleratelier zu nachzustellen.

In Gruppen und mit kaum gelenkten inhaltlichen Vorgaben erstellten die Schüler und Schülerinnen Drucke mit intensiver Farbgebung sowie Collagen, die an einen Uralt-Computer erinnern sollten.

Die Idee, diesem Rechner einen originellen Namen zu geben, fand bei der Klasse großen Anklang. So entstanden "Emil G 1966" oder Namen, die eine Kombination der Schülernamen sind. Mit Verpackungen, Zahnrädern, Knöpfen, eigenen Drucken, Garnrollen, Gummibändern, Fäden und Holzreifen ließen sich die jungen Künstler immer weiter auf die fantasievollen Formen einer analogen (?) Maschine ein.

Im Mai sollen etliche Ergebnisse, die im Unterricht mit einem "richtigen" Künstler entstanden sind, sowie weitere Objekte aus der Schule:Kultur - Kunstkooperation im Gewölbekeller des Künstlerhauses sowie im OHG ausgestellt werden (eine Einladung folgt später).

Der 6b und ihrer Lehrerin Frau Siebert (und Herrn Hoppenstedt) hat das freie Assoziieren und Erfinden viel Spaß gemacht.

Nur rechnen kann Emil nicht - da ziehen wir doch unser Handy vor...

Die Klassen 6M und 7B hinterlassen Farbspuren (Jan. 2016)

Experimentelles Arbeiten

Im Rahmen des Projekts "Schule : Kultur" haben die SchülerInnen jeweils aus der Klasse 6M und 7B Spuren mit Farbe hinterlassen, Monotypien erstellt, experimentell gearbeitet, teilweise den Zufall walten lassen, aber auch bewusst Farbe aufgetragen und das möglichst ohne den gewohnten Pinsel.

So z. B. verpusteten die SUS Farbe durch Trinkhalme, ließen durch einen Kreisel oder durch kullernde Murmeln Farbspuren ziehen, druckten mit Früchten, Watte, Schwammstückchen, Blättern, Papierknäulen und mehr, walzten mit leeren Papprollen und zogen Linien mit Stöckchen oder Wachskerzen, wo dann Farbe abperlte oder klebten Bereiche ab, die ausgespart wurden beim nächsten Farbauftrag. Sie entwickelten eigene Ideen und Techniken, waren schöpferisch tätig, vollzogen einen kreativen Prozess.

Die SchülerInnen beider Klassen hatten so mit viel Spaß Hintergründe erstellt, die jeweils für unterschiedliche Themen gebraucht wurden. Bilder der Endprodukte werden folgen.

Spuren im Schatten - Lehrerfortbildung am 6.11.2015 im OHG

Wieder fand im Rahmen des Projekts Schule:Kultur eine spannende Fortbildung für einige Lehrer und Lehrerinnen des OHG statt, diesmal zu den Ausdrucksmitteln des Schattenspiels.

Georg Hoppenstedt vom Künstlerhaus, dem Kulturpartner des OHG, erläuterte die Technik von Schattenfiguren an faszinierenden Beispielen, bevor es an die Arbeit ging. Die Teilnehmer/innen gestalteten in Gruppen Kopfsilhouetten in Positiv- und Negativformen und erprobten, wie sich Teile dieser Gesichter bewegen ließen.

Das Innere des Kopfes wurde sehr ausdrucksvoll mit Objekten, Figuren, Strukturen, Folien u.a. ausgefüllt.

Den zweiten Schwerpunkt bildeten bewegliche Schatten-Tiere: so fanden sich am Ende ein Krokodil, eine Katze, eine Ente, ein Hühnchen auf den Overhead-Projektoren wieder. Wäre noch Zeit geblieben, hätten die Tiere auf bunten OHP-Folien kleine Abenteuer erleben können.

Insgesamt eine lohnenswerte Fortbildung und danke ans Künstlerhaus.

Biografieforschung - EW Geschichtskurse Q1 (Frau Müller)

Wer bin ich? Was macht mich bzw. meine Person aus?

Dieser Frage gingen die Geschichts-EW-Kurse der Q1 von Frau Müller und Frau Löbcke auf bildnerische Art und Weise nach. Der Göttinger Künstler Georg Hoppenstedt ließ die Schülerinnen und Schüler Schattenrisse der eigenen Person herstellen und gab Ihnen Ideen für die individuelle Gestaltung an die Hand.

Um sich dem Thema zu nähern, entstanden unter Anleitung von Anja Marrack (Künstlerhaus Göttingen) u.a. auch Alter-Ego-Zeichnungen, die die Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person zum Thema hatten.

Hier einige Impressionen des Herstellungsprozesses und der Schülerprodukte.

Kreativ-AG (Frau Weck)

AG: Kreative Experimente – auf Spurensuche mit künstlerischen Mitteln

Wer sagt denn, dass es Experimente nur in den Naturwissenschaften gibt? Das sehen wir anders: Im Schuljahr 2015/2016 wird kreativ experimentiert! Und zwar mit allen Mitteln: Wort, (Trick-)Film, Ton, Bild, Malerei, Phantasie, Schauspiel…  Wollen wir doch einmal sehen, was dabei herauskommt. Eine spannende Herausforderung wird es dabei sein, uns nicht vom Schulfächerdenken eingrenzen zu lassen. Nein, im Gegenteil: Was passiert wohl, wenn man Physik und Kunst zusammenbringt? Biologie und Film? Mathe und …? Daher werden im Verlauf des Schul(halb)jahres auch immer wieder wechselnde Kolleginnen und Kollegen aus vielen Fächern mit uns gemeinsam experimentieren.

Unser erstes Experiment starten wir mit Poetry Slam. Bei Poetry Slam „handelt [es] sich um eine wilde Mischung aus Performance, Poesie, Komödie, Spiel, purem Scherz und reiner Wahrheit, aus feuchten Dichterhänden und ekstatisch applaudierendem Publikum.“ Publikum? Ja, wenn wir das wollen, dann werden wir dies auch gemeinsam auf die Bühne bringen; zu diesem Zeitpunkt seid Ihr aber durch viele Sprachexperimente bereits vielfach erprobt.

Wichtig: Für alle, die sich dabei vielleicht nicht ganz wohl fühlen, gibt es hier auch die Möglichkeit, unsere Poetry-Slam-Werke in Stop-Motion-Filme umzusetzen. Dabei wird uns eine Film- und Medienpädagogin und Cutterin des NDRs helfen, die Euch Schülerinnen und Schülern in einem Aufbaukurs zu einem „Stop-Motion-Film-Führerschein“ verhelfen wird – hier werdet Ihr alles lernen, was Ihr braucht, um zunehmend selbstständig filmisch tätig zu werden; eine Fähigkeit, die wir dann das ganze (Halb-)Jahr über nutzen können. Das Künstlerhaus e.G. in Göttingen bietet uns an dieser Stelle übrigens an, Eure selbstgemachten Filme aufzuführen. Mal sehen, was noch alles passieren kann in dieser AG! Ich freue mich auf Euch!                                  

Eure Frau Weck

 

Was? Kreative Experimente

Wann? Donnerstag, 13.45 – 15.15 Uhr

Wo? Raum A 18

Wer? Jahrgangsstufen 8 - Q1

 

Der Bau von Masken (Frau Berger, Frau Ritter)

Im WPU-Kurs von Frau Berger und Frau Ritter wurden mit Unterstützung durch Projektmittel Masken für ein Theaterstück gebaut, welches im kommenden Frühjahr Premiere hat. 

Weitere Informationen

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Verein Künstlerhaus e.V.

http://www.kuenstlerhaus-goettingen.de