Berufsorientierung

Informationen zur Studien- und Berufswahl

Das Themenfeld Berufsorientierung am Otto-Hahn-Gymnasium ergibt sich aus dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule sowie dem Kerncurriculum Politik/Wirtschaft.

Ziel der Berufsorientierung am Otto-Hahn-Gymnasium ist, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl zu unterstützen, die Entscheidungssicherheit im Hinblick auf die Zukunftsgestaltung zu erhöhen und sie anzuregen, sich mit Fragen der Studien- und Berufswahl auseinander zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die mehrschichtige Struktur und den Prozesscharakter des Ausbildungs- und Berufswahlprozesses erkennen und über unterschiedliche Formen der Selbsterkundung und Reflexion ihre persönlichen Identitätsmuster, Werthaltungen, Interessen und Fähigkeiten klären und gewichten  =Erkundung der inneren Landschaft.Außerdem sollen die Schülerinnen und Schüler die konkreten Rahmenbedingungen und Entwicklungstendenzen des Ausbildungs- und Beschäftigungssystems besser verstehen und einordnen können = Erkundung der äußeren Landschaft.

Im Rahmen der Berufsorientierung in der Schule arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer mit zuständigen Stellen der Berufs- und Studienberatung sowie mit anderen Experten zusammen.

Zudem finden in unregelmäßigen Abständen Podiumsdiskussionen zu ausgewählten Themen der Berufsorientierung, eine Informationsveranstaltung für Oberstufenschüler zum Austausch mit ehemaligen OHG-Schülern sowie Veranstaltungen über Auslandsaufenthalte, die Bundeswehr u.Ä. statt. Hinzu kommen Einzelaktionen, eine Informationswand in der Schule mit Materialien, Flyern, Plakaten etc., die ebenfalls zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler angelegt sind.

Ansprechpartner am OHG:

Herr Bestian
Tel. 0551/400-5777

Über weitere Hinweise auf Veranstaltungen und Veröffentlichungen freuen wir uns. 
Bitte schicken Sie eine Mail an Herrn Bestian; Stichwort: Berufsorientierung.

Bausteine der Berufsorientierung am OHG

 

Ab Klasse 5 bis Klasse 10 Möglichkeit für alle Schülerinnen und Schüler, am Zukunftstag teilzunehmen
Klasse 9 Deutschunterricht: Unterrichtseinheit zum Thema Bewerbung und Lebenslauf

Einladung zur Präsentation der Betriebspraktikumsberichte der 10.Klassen
Klasse 10/Einführungsphase Projekttag:„Innere Landkarte“: Selbsteinschätzung, oder: „Stell dich deinen Schwächen, erkenne deine Stärken!“

Methodentag: Wie bewerbe ich mich richtig?

Projekttag: Bewerbungstraining – Auswertung von Bewertungsschreiben durch Experten und Simulation von Bewerbungsgesprächen

Betriebserkundung (mit Vor- und Nachbereitung)

Besuch im BIZ

Berufserkundung mittels Emailprojekt mit ehemaligen Schülern des OHGs

Unterrichtseinheit: Anforderungen an das Praktikum und den Praktikumsbericht

Durchführung des Betriebspraktikums (2 Wochen
)
Unterrichtseinheit: Auswertung des Betriebspraktikums

Präsentation des Praktikumsberichts vor einer 9. Klasse und ggf. auf einem Elternabend

Evaluation des berufsorientierenden Unterrichts in Klasse 10
Q1 und Q2/Oberstufe Teilnahme an den Informationstagen der Universität und der Fachhochschulen

Berufsinformationsworkshop am OHG

Ggf. Teilnahme an externen Veranstaltungen/Jobbörsen: GöBit, …

Expertenbefragungen mit Referenten der schulischen Kooperationsbetriebe (Novelis, Phywe, HAWK, PFH…) und sonstiger Partner (Volksbank, Sparkasse, Sartorius…)

Teilnahmemöglichkeit an Einzelveranstaltungen der Kooperationspartner (Training Assessment Center, Unterrichtseinheit: Soft Skills der PFH….)

Feste Beratungstermine des Berufsberaters der Bundesagentur für Arbeit – sowohl als Plenumsveranstaltungen als auch in Form von Individualgesprächen

Möglichkeit zur Nutzung des Ehemaligenprojekts der Schule
Mögliche Schullaufbahnen nach Klasse 10 bzw. nach Klasse 9
  • Klasse 11-12 am OHG; Abschluss mit dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abitur); danach Studium an der Uni oder einer Fachhochschule (FH)

Bei vorzeitigem Verlassen: Am Ende der Klasse 11 kann der schulische Teil der Fachhochschulreife erteilt werden (bei bestimmten Mindestleistungen: Schnitt Note 4); ein einjähriges Praktikum muss danach als betrieblicher Teil abgeleistet werden; danach Studium an einer FH, teilweise auch an der Uni möglich

  • Klasse 11-13 an einem Beruflichen Gymnasium (so hätte man G9, also 13-jähriges ABI); Abschluss mit dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife(Abitur); danach Studium an der Uni oder einer FH

Besonderheit eines Beruflichen Gymnasiums: man kann Schwerpunkte setzen, die an einem allgemeinbildenden Gymnasium nicht möglich sind (Wirtschaft; Elektrotechnik/ Informationstechnik/ Gestaltungs- und Medientechnik; Sozialpädagogik/ Ernährungswissenschaften); wird in Göttingen an der BBS I, II, III angeboten. 
Seit 2008 kann das Berufliche Gymnasium bereits nach der 9. Klassebesucht werden (so hätte man wieder G8, also 12-jähriges ABI).

  • Klasse 11-12 an einer Fachoberschule; Abschluss mit der Fachhochschulreife(sowohl betrieblicher als auch schulischer Teil); in der 11. Klasse 3 Praxistage (Praktikum) und 2 Schultage, in der 12. Klasse 5 Schultage ohne Praktikum; danach Studium an einer FH, teilweise auch an der Uni möglich; wird in Göttingen an der BBS I, II, III angeboten
  • Fachschule (2-3 Jahre) z.B. Akademie Göttingen, z.B. Pharmazie, Chemie, Informatik
  • Ausbildung/Lehre 3 Jahre

Grundsätzlich gilt
Es besteht in Deutschland eine 12-jährige Schulpflicht, d.h. auch bei einer Ausbildung nach der 10. Klasse muss 1-2 x in der Woche die Berufsschule besucht werden.
Es besteht Anwesenheitspflicht. Die Wahl existiert nur zwischen den einzelnen Schulformen, nicht aber grundsätzlich zwischen Schule oder Ausbildung.

Tipp: Sollten eure Noten eher zwischen 4+ und 5 liegen (in der Klasse 9 oder 10), weil ihr z.B. mit dem hohen Anteil der mündlichen Beteiligung in vielen Fächern nicht zurechtkommt oder Probleme mit den schriftlichen Leistungen habt, oder steckt ihr in einer Phase der „Schulmüdigkeit“, kann ein alternativer Weg sehr sinnvoll sein.

Studienwahl

Portals für Abiturienten

Ein neues Internetportal der Bundesagentur für Arbeit informiert über Studien-, Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Oberstufenschüler und Studienanfänger können sich in Foren, Weblogs und Chats des Portals außerdem gezielt austauschen.

Die Internetadresse ist so einfach wie möglich: www.abi.de

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Ab 16.Dezember 2008 gibt es das neu gestaltete und inhaltlich verbesserte Portal studieren-in-niedersachsen mit vielen Informationen über ein Studium an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen sowie den Fachhochschulen in Niedersachsen.

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Das Kultusministerium und die Bundesagentur für Arbeit haben für die Schülerinnen und Schüler des Doppeljahrgangs auf dem Niedersächsischen Bildungsserver Nibis ein Internetportal eingerichtet, welches die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Studien- und Berufswahlorientierung unterstützen soll.

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Info-Tage bietet regelmäßig die Private Fachhochschule Göttingen PFH für Studieninteressierte und deren Eltern an.

Es finden Schnuppervorlesungen und individuelle Beratungsgespräche mit Professoren und Studierenden statt. Ort: Weender Landstr.3-7 (Iduna- Zentrum).

Die PFH ist seit Frühjahr dieses Jahres einer der Kooperationspartner des Otto-Hahn-Gymnasiums.

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Die Georg-August-Universität Göttingen informiert regelmäßig über aktuelle Angebote zur Vorbereitung der Studien,-und Berufswahl.

Eine Übersicht über die Informations,-und Beratungsangebote gibt es hier.

 

Berufsakademien und Fachschulen

(z.T. Ausbildung/Studium im Verbund)

Nur noch 65% der Abiturienten streben ein traditionelles Hochschulstudium an. Gerade in den kreativen Berufen und in den Gesundheitsberufen, aber auch bei Maschinenbau und Elektrotechnik gibt es viele Berufsakademien, die eine große Praxisnähe bieten und einen schnelleren Zugang zu einem bezahlten Job ermöglichen.

Dieser letzte Aspekt ist einer der Hauptgründe, weshalb Abiturienten auf ein klassisches Studium verzichten.

Da in den meisten  Bundesländern bereits Studiengebühren eingeführt worden sind (in Niedersachsen 500 Euro pro Semester), ist es oft nicht viel teurer 3 Jahre an einer privaten Berufsakademie zu studieren (für einen monatlichen oder halbjährlichen Betrag) als 6 Jahre (also 12 Semester x 500 Euro) für ein Maschinenbaustudium auszugeben. Hinzu kommt der monatliche Lebenshaltungskosten (ca. 600-700 Euro, wenn der Studierende nicht zu Hause wohnt).

Berufsakademie bieten einen weiteren Vorteil: jeder Student schließt einen Vertrag mit einem Unternehmen ab und erhält während der Ausbildung 700 bis 2000 Euro. Da diese Unternehmen viel in die Studierenden investieren, sind sie auch an einer Weiterbeschäftigung interessiert.

Hier nur eine Auswahl (vgl. auch FOCUS Nr. 21 vom 21.5.07)

  • Berufsakademien für allgemeine Betriebswirtschaft ( 3 Jahre); zum Vergleich: BWL-Studium: mind. 5 Jahre)
  • Bayrische  Akademie für Werbung und Marketing ( 1 Jahr)
  • Texterschmiede Hamburg (1 Jahr)
  • Akademie Auswärtiger Dienst (3 Jahre), zum Vergeich Jura- Studium durschnittlich 5,5 <Jahre)
  • Berufsakademie Maschinenbau/ Mechatronik ; zum Vergleich Maschinenbau-Studium 6 Jahre;
  • Fachschulen für Physio- oder Ergotherapeuten
  • Berufsakademie für digitale Medien
  • Akademien für Wirtschaftsinformatik (alle 3 Jahre)
  • Fachakademien für biologisch-oder chemisch-technische Assistenten (2 Jahre)
  • Fachschule für Informatikassistenten

 

Das Jahr nach dem Abitur

Sie möchten eine Auszeit nehmen und dabei auch noch etwas Sinnvolles für sich selbst und für andere leisten? Ein internationaler Freiwilligendienst bietet motivierten Menschen die Möglichkeit, abseits von touristischen Pfaden neue Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Freiwillige arbeiten in ökologischen und sozialen Projekten.

Mehr Informationen bei:

Nützliche Links

Viele gute Informationen zur Berufs- und Studienwahl gibt es bei folgenden Internetplatformen: