Der Anbau kommt!

Das OHG zeigt Flagge und der Schulausschuss sagt "Ja" zum Anbau

(bt/kös) Am 31. August fand um 16.00 Uhr eine Schulausschusssitzung im Neuen Rathaus statt - darin ging es auch um die Frage, wie nun der Stand der Dinge in puncto "Anbau für das Otto-Hahn-Gymnasium" sei.

Bereits eine Stunde vorher fanden sich viele Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen, aber auch Ehemalige, darunter der Vorgänger von Frau Engels, Herr Dr. Piontkowitz, auf dem Hiroshimaplatz ein. Auch einige Eltern ließen es sich nicht nehmen, das OHG-Begehren direkt zu unterstützen.

Es sollte nicht nur "Flagge gezeigt werden", um deutlich zu machen, dass man seitens der Schule das kommunalpolitische Geschehen genau verfolge, sondern man wollte sich seitens der Schule auch dafür bedanken, dass alle Parteien schon einmal die Bereitschaft, einen Anbau zu unterstützen, signalisiert haben. 

In der Schulausschusssitzung selbst bekräftigten alle Fraktionen noch einmal, dass sie einem Anbau an das OHG zustimmen. Der Schuldezernent Herr Lieske brachte den Ausschuss von Seiten der Verwaltung auf den aktuellen Stand und teilte mit, dass die Planungen für einen Anbau mit etwa 20 Räumen und einer Mensa auf dem OHG-Schulgelände laufen und bestätigte, auf Nachfrage des Schülervertreters Tammo Kratzin, dass die Zielvorgabe für den Bau das Jahr 2020 sei. 

Die entscheidende Frage von Frau Haller an den Schulausschuss, ob denn der Anbau nun wirklich komme, wurde einhellig mit einem deutlichen "Ja" beantwortet und hatte einen langen Applaus der Zuhörer, darunter Eltern, Schüler und Lehrer des OHG, zur Folge. 

Das GT berichtet

GT vom 01.09.2017

In besserer Lesequalität als pdf

Unsere Argumente

 

Flugblatt in besserer Auflösung und als pdf zum Download.

Weitere geplante Aktivitäten

  • Die Unterschriftenaktion setzen wir bis zum 15. September fort. Am 15. September werden Schülervertreter die Listen im Stadtrat überreichen.
  • Podiumsdiskussion im OHG am 24. Oktober um 18 Uhr zum Thema "Lernräume - gelingendes Lernen

Unterschriften sammeln!

Maja und Joanna aus der 6e haben sich in Seeburg verabredet, um Unterschriften für den Anbau zu sammeln - voller Stolz überreichten die beiden heute Frau Bruse drei Seiten mit 44 Unterschriften, die sie an einem Nachmittag gesammelt haben. Dabei seien sie auch ins Gespräch mit den Seeburgern gekommen und konnten viel Überzeugungsarbeit leisten. Frau Bruse ist sehr stolz auf die beiden, weil sie sich so engagiert in der Sache gezeigt haben - Respekt!!

Unterschriftenlisten zum Download

 

Leserbriefe Herr Bolte und Frau Cleffmann (GT 31.08.2017)

GT vom 31.08.2017

Die Jungen Liberalen gegen Notlösung (GT 31.08.2017)

GT vom 31.08.2017

Leserbrief Prof. Dr. Steinhoff (GT 23.08.17)

GT vom 23.08.2017

 

SPD unterstützt Forderungen des OHG (GT 19.08.17)

GT vom 19.08.2017

 

Erste Absichtserklärungen der Ratsfraktionen für einen Anbau am OHG

(kös.) In der Bürgerfragestunde anlässlich der Ratssitzung am 18.8. stellten Schülerinnen und Schüler zusammen mit Frau Siebert die entscheidende Frage: "Unabhängig von der Kostenberechnung der Verwaltung, wie stehen die einzelnen Fraktionen zu einem Erweiterungsbau am OHG und mit welcher Begründung?"

Für viele Anwesende ein wenig überraschend sprachen sich dann die Sprecher aller im Rat vertretenden Fraktionen der Stadt für einen Anbau aus. Wie der stellvertretende Ratsvorsitzende Hans-Otto Arnold anschließend feststellte, kam es in der vergangenen Woche nach intensiven Diskussionen zum "tipping point", d.h. alle Fraktionen folgten den Argumenten des OHG und wollen nun einen Anbau in einem Nachtragshaushalt beschließen. 

Wir freuen uns über diese Absichtserklärungen! Aber Absichtserklärungen sind natürlich noch keine Beschlüsse des Rates. Auf diese warten wir nun!

Leserbrief Herr Köster (GT 16.08.17)

GT vom 16.08.2017

 

Stadtverband der Grünen stellt sich hinter die Forderungen des OHG

GT vom 05.07.2017

Leserbrief Frau Siebert (GT 02.08.17)

GT vom 02.08.2017

 

Leserbrief Till Koch (GT 26.07.17)

GT vom 26.07.2017

 

Beton statt Pavillon - Erweiterungsbau zwingend notwendig

Artikel in besserer Lesequalität als pdf.

GT vom 05.07.2017

 

Leserbrief Frau Krause (GT 28.06.17)

GT vom 28.06.2017

 

Leserbrief-Replik Frau Engels (GT 24.06.17)

Artikel in besserer Auflösung als pdf.

GT vom 24.06.2017

Leserbrief von Herrn Wettig vom 21.06.2017

Weitere Leserbriefe zum Thema "Raumnot am OHG"

GT vom 17.06.2017

CDU fordert politisches Bekenntnis zum pädagogischen Konzept und Anbau

GT vom 15.06.2017

Kommentar von Ulrich Schubert zur Situation am OHG

GT vom 15.06.2017

Lars Wätzold mit einem Kommentar zur Raumnot am OHG

GT vom 10.06.2017

Raumnot am OHG - Verwaltung spielt auf Zeit

Vor der Sitzung des Schulausschusses

GT vom 03.06.2017

Leserbriefe im GT für den Ausbau des OHG

GT vom 01.06.2017

P.S. Frau Send war bis 2015 Lehrerin am OHG

 

GT vom 01.06.2017

Das OHG braucht EIN Dach über dem Kopf!

(bt.) Mit zwei Doppelstunden der besonderen Art haben am Freitag der Oberstufenkurs Deutsch von Herrn Jaek und die Klasse 10 K im Fach Politik/Wirtschaft bei Frau Behrends die prekäre Raumnot an unserer Schule in die Öffentlichkeit tragen: Ab 09.40 Uhr bis 13.00 Uhr unterrichten Herr Jaek und Frau Behrends im Freien – vor dem Alten Rathaus, mitten in der Stadt!

Was ist passiert, was wird passieren? Dem OHG fehlen, auch bedingt durch den Abriss des Pavilions (für den Neubau des Landkreis-Gebäudes), perspektivisch ab Schuljahresbeginn 2020/21 ca. 16 Klassenräume. Das Problem ist beim Schulträger seit Langem bekannt, zumal mit der Rückkehr zu G9 (Abitur nach 13 Jahren) ein zusätzlicher Jahrgang beschult werden muss. Seitens der Stadt als Schulträger wurde dem OHG ein Anbau bereits Anfang 2016 in Aussicht gestellt. Jetzt aber hat die Stadt Göttingen einen Rückzieher gemacht und favorisiert die Ausgliederung von Klassen in die BBS II. Das ist fatal und zeigt, wie wenig Einblicke die Entscheidungsträger in den Schulalltag haben und offenbart einmal mehr, wie wichtig es ist, von innen heraus auf Unterrichtsversorgung - und planung zu schauen, wenn man von außen heraus in schulische Abläufe eingreift - die Wut und Empörung in weiten Teilen der Elternschaft und des Kollegiums ist groß, gerade weil man nicht sieht (oder sehen will), dass gute pädagogische Arbeit auch präventiv wirkt und langfristig eine Komune sogar finanziell entlasten kann.

Schon Montesquieu („Vom Geist der Gesetze“) konstatierte, dass nichts haltbarer sei als das Provisorium: Der Stadt schwebt vor, zunächst einmal für drei Jahre, dann ggf. für weitere 25 (!!!) Jahre die Räume in der BBS II vom Landkreis (der Schulträger der BBS ist) anzumieten. Kurzfristig mag das billiger scheinen, langfristig wird diese vermeintlich kostengünstigere Variante teuer. Aber dürfen rein monetäre Aspekte hier im Vordergrund stehen? Die Schule hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und einen klaren politischen Bildungsauftrag. Wie verantwortlich geht man damit seitens des Schulträgers um?

Während des Unterrichtens im Freien teilen Schüler, Kollegen und Eltern ein Flugblatt aus, auf dem die wichtigsten Argumenten gegen die Auslagerung und für einen Anbau nachzulesen sind.

"Das Wetter passt zur Stimmung!" - es regnete und im Regen stehen gelassen zu werden, beschreibt die Stimmung bei Schülern, Eltern und Lehrern sehr treffend.

Dennoch lohnte es sich, an die Öffentlichkeit zu gehen, zumal sich Pressevertreter von Zeitung und Rundfunk eingefunden hatten und auch Ratsvertreterinnen anwesend waren. Ein großes Kompliment gebührt den Schülerinnen und Schülern, die Goethes "Mailied" und die "Brexit-Verhandlungen" wohl noch nie unter derart speziellen Unterrichtsbedingungen erarbeitet haben.

Das GT berichtet

GT vom 20.05.2017

GT vom 19.05.2017

 

GT vom 24.04.2017

 

Auch in der HNA Online gibt es dazu einen Artikel. 

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